Aachen - Zweite Premiere für „Lady“ Britt Bongaerts

Zweite Premiere für „Lady“ Britt Bongaerts

Von: Roman Sobierajski
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Ein Bild, das bereits vor zwei Jahren im Hexenkessel zu sehen war: Britt Bongaerts als Zuspielerin der „Ladies“. Foto: Wolfgang Birkenstock

Volleyball Aachen. So ganz neu ist das Gefühl für Britt Bongaerts nicht, wenn die „Ladies in Black“ Aachen am Samstag (18 Uhr) zu ihrem ersten Heimspiel in der neuen Saison der Volleyball-Bundesliga einlaufen und vom Hexenkessel an der Neuköllner Straße vor, während und nach der Partie gegen die Roten Raben Vilsbiburg frenetisch angefeuert werden.

Schließlich trug die heute 20-jährige Niederländerin aus dem benachbarten Roermond bereits in der Saison 2015/16 das Trikot der „Ladies“ und dirigierte als Zuspielerin den Auftritt ihrer Mannschaft. „Die Atmosphäre hier ist unvergleichlich, einfach toll. Ich freue mich richtig auf unser erstes Heimspiel“, blickt Bongaerts ihrem erstem Auftritt vor eigenem Publikum nach fast zwei Jahren entgegen.

Die Zuspielerin, vor drei Jahren mit dem „Ingrid-Visser-Talentaward“ ausgezeichnet und als „absolute Wunschspielerin“ nach Aachen gekommen, war im Zuge der Insolvenz zum USC Münster gewechselt, sah aber nicht alle Erwartungen erfüllt. „Mir war schon klar, dass ich nicht alle Spiele machen würde, habe aber gedacht, dass Kaisa Alanko und ich jeweils die Hälfte der Spiele bestreiten. Im Endeffekt hat Trainer Andreas Vollmer aber mehr auf Kaisa gebaut.“

Dennoch habe sie viel von der finnischen Nationalspielerin, die mittlerweile beim Schweriner SC unter Vertrag steht, lernen können und durch die vielen Einladungen zur niederländischen Nationalmannschaft auch international weitere Erfahrungen sammeln können. Das „Paket“ Bongaerts ist runder geworden, die Zuspiele noch variabler und präziser.

Das war bereits beim ersten Auf tritt der „Ladies“ beim Vizemeister MTV Stuttgart zu sehen, wo die Aachenerinnen durchaus ihre Siegchancen hatten. „Aber da haben wir zu viele eigene Fehler gemacht, hatten allein im ersten Satz fünf oder sechs Servicefehler in Folge. Diese Quote müssen wir unbedingt drücken, wenn wir gegen Vilsbiburg Erfolg haben wollen“, blickt die 20-Jährige auf den kommenden Gegner. Dessen Premieren-Auftritt beim Schweriner SC war natürlich Bestandteil der Videovorbereitung der „Ladies“ und so hat sich die Aachener Zuspielerin durchaus ein Bild von der anstehenden Aufgabe gemacht: „Vilsbiburg hat Schwerin trotz der Niederlage einen harten und anstrengenden Abend bereitet. Wir werden alles geben müssen, wenn wir als Sieger vom Platz gehen wollen.“

Dass dabei einiges von ihr abhängen wird und sie als Nachfolgerin von Femke Stoltenborg in große sportliche Fußstapfen treten muss, ist der Frau aus Roermond klar: „Femke ist eine großartige Spielerin“, urteilt Britt Bongaerts über die Nationalmannschafts-Kollegin. „Und ich werde hier in Aachen in jedem Spiel mein Bestes geben, damit meine Mannschaft eine erfolgreiche Saison spielen kann.“

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