Zwei Matchpunkte fehlen dem TK Kurhaus noch für Platz drei

Von: bj
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Spielertrainer Dominik Meffert will die Saison auf dem dritten Platz beenden. Foto: Benjamin Jansen

Tennis Aachen. Vor der Saison legte sich Alex Legsding fest. „Wir wollen tabellarisch besser abschneiden als im Vorjahr“, hatte der Teamchef des TK Kurhaus Aachen als Marschroute ausgegeben. Am Sonntag (11 Uhr) steht der letzte Spieltag in der Tennis-Bundesliga an, und dem Lambertz-Team fehlt nicht mehr viel, um die Vorgabe seines Vorgesetzten umzusetzen.

Um genau zu sein: Zwei Matchpunkte müssen aus dem finalen Heimspiel gegen den Rochusclub Düsseldorf her, um die Saison als Drittplatzierter zu beenden. „Das wäre in Anbetracht unseres kleinen Budgets eine tolle Sache“, sagt Legsding, dessen Team im Vorjahr Platz vier belegte.

Die Ausgangslage ist alles andere als optimal, da sich die Verletzungssorgen vergrößert haben. Der Belgier Steve Darcis hätte aufschlagen können, bevor er zum ATP-Turnier nach Winston-Salem reist. Daraus wird aber nichts, da ihm beim Challenger-Turnier in Meerbusch der Rücken wieder so große Probleme bereitete, dass er nicht mehr zur zweiten Runde antreten konnte. „Steve kann definitiv nicht spielen“, bedauert Legsding den Ausfall seiner Nummer eins.

Sein Ersatzmann ist Nils Langer, der wegen einer Adduktorenverletzung am vergangenen Wochenende kurzfristig für das Spiel gegen Blau-Weiß Krefeld (4:2) absagen musste. Der 27-Jährige wird zwar am Sonntag antreten, seine Siegchancen dürften jedoch minimal sein, da er immer noch Probleme hat. Zumal Langer auf Mats Moraing trifft, der in dieser Spielzeit erst ein Einzel verloren und am vergangenen Wochenende sogar den deutschen Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff geschlagen hat.

Das Aufgebot ergibt sich von ganz allein, da mit Matthias Bachinger, Philipp Oswald und Spielertrainer Dominik Meffert nur drei gesunde Akteure zur Verfügung stehen. „Allerdings wird der Rochusclub auch nicht in Bestbesetzung antreten“, weiß Meffert, der „ein Spiel auf Augenhöhe“ erwartet. Dass sein Team bei einem Sieg noch Chancen auf die Vize-Meisterschaft hat, sei kein Thema. Schützenhilfe vom bereits abgestiegenen Stadtrivalen, der beim Zweiten GW Mannheim antritt, würde Meffert natürlich annehmen. „Ich würde Blau-Weiss einen Sieg zum Abschluss gönnen.“

Einen „schönen Abschluss“ wünscht sich Legsding, der die Saison schon vor dem finalen Spieltag als „sehr gut“ bezeichnet. „Hätte es nicht das verkorkste Wochenende mit den Niederlagen gegen Weinheim und Mannheim gegeben, wäre wohl mehr drin gewesen“, vermutet der Teamchef. Aber immerhin bleibt so die Möglichkeit, die Marschroute in der kommenden Saison beizubehalten.

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