Aachen - Wird der „kleine Abwärtstrend“ gegen den Noch-Meister gestoppt?

Wird der „kleine Abwärtstrend“ gegen den Noch-Meister gestoppt?

Von: bj
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Den Ball im Blick: Maximilian Marterer, der im bisherigen Saisonverlauf ungeschlagen ist, wird morgen für Kurhaus spielen. Foto: Andreas Steindl

Tennis Aachen. Alex Legsding denkt nicht an die gleichnamige Fernsehsendung, wenn er über „Pleiten, Pech und Pannen“ spricht. „Am vergangenen Wochenende lief so ziemlich alles schief, was schief laufen konnte“, ärgert sich der Teamchef des TK Kurhaus Aachen auch heute noch über die Niederlagen gegen Weinheim (2:4) und in Mannheim (2:4).

Schon die Vorzeichen waren ungünstig, da Philipp Petzschner und Steve Darcis verletzungsbedingt absagten, Norbert Gombos feierte an der Seite von Joao Sousa einen Überraschungserfolg beim ATP-Turnier in Gstaad und stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Dass die Doppel in beiden Spielen im Champions Tiebreak verloren gingen, passte da irgendwie ins Bild.

Darcis kann spielen

Am Sonntag (11 Uhr) ist die Ausgangslage eine andere, wenn das Lambertz-Team im Kurpark gegen den amtierenden Meister Gladbacher HTC antritt: Darcis hat seine Rückenverletzung auskuriert, „es sieht gut aus, dass er spielen kann“, berichtet Legsding. Fest eingeplant sind auch Maximilian Marterer, Cedrik-Marcel Stebe und Matthias Bachinger. Sollte der Plan nicht aufgehen, kann auch Kurhaus-Coach Dominik Meffert, der „in Mannheim ein ganz starkes Doppel abgeliefert hat“, wieder zum Schläger greifen.

Ein Lob, das Meffert annimmt, „aber Niederlage bleibt Niederlage. Am Sonntag wollen wir den kleinen Abwärtstrend stoppen.“ Der 36-Jährige macht keinen Hehl daraus, dass der Zug in Richtung Tabellenspitze für die Aachener abgefahren ist.

Das gilt auch für die Gladbacher, die einen Punkt weniger auf dem Konto haben und auf dem siebten Platz liegen. „Wir wollen mit allen Mitteln verhindern, dass Gladbach uns überholt“, will Legsding ein weiteres Abrutschen in der Tabelle (aktuell Platz 4) verhindern. Allerdings warnt der Teamchef vor dem Kasachen Aleksandr Nedovyesov, der eine lupenreine 5:0- Bilanz im Einzel vorweist und „unfassbar gutes Tennis spielt“. Ob Philipp Kohlschreiber, der sich zuletzt mit muskulären Problemen herumplagte, an alter Wirkungsstätte aufschlägt, ist offen. „Wir warten das Finale in Kitzbühel ab, erst dann reden wir“, sagt Gladbachs Teamchef Henrik Schmidt.

Für Kohlschreibers ehemaligen Davis-Cup-Partner Philipp Petzschner ist die Bundesliga-Saison dagegen beendet: Der 33-jährige Doppelspezialist muss erst seine Verletzung auskurieren, bevor er wieder für Kurhaus aufschlagen kann.

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