Aachen - Sparkassen-Hallencup: Gelingt Beeck der sechste Streich?

Sparkassen-Hallencup: Gelingt Beeck der sechste Streich?

Von: Helga Raue
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Umkämpftes Finale: Bei der 33. Auflage im Januar 2017 standen sich Wegberg-Beeck (in Rot) und der VfL Vichttal gegenüber. Der Titelverteidiger setzte sich schließlich mit 10:4 durch. Foto: Andreas Steindl

Fußball Aachen. „Ich verspreche den Fans, wenn ich im kommenden Winter noch Trainer bei Alemannia bin, werden wir versuchen, 2018 mit einer sehr guten Mannschaft wiederzukommen.“ Fuat Kilic steht zu seinem Wort und schickt nach 19 Jahren Pause wieder einmal die erste Aachener Mannschaft vom Tivoli zum Hallenturnier an der Neuköllner Straße.

Vier Mal hat der heutige Regionalligist bisher den Budenzauber gewonnen, bei insgesamt acht Teilnahmen, – zuletzt 1999, als man dem BC Oberbruch mit 3:4 unterlag. Erfolgreichstes Hallencup-Team ist übrigens Alemannias im Sommer aufgelöste Reserve mit neun Siegen.

Bei der 34. Auflage wird der Regionalligist in der vierten Vorrundengruppe am Freitag, 5. Januar, 18 Uhr in Aachen, antreten und muss sich dabei zuerst mit Landesligist SV Rott und Bezirksligist Raspo Brand auseinandersetzen. Im Vorrundenfinale würde es dann gegen einen von drei Landesligisten gehen – Hertha Walheim, SV Eilendorf oder Kohlscheider BC. Setzt das Kilic-Team sich in der Vorrunde durch, könnte es im Finale zum großen Aufeinandertreffen mit dem Top-Favoriten kommen: FC Wegberg-Beeck, der das hochkarätigste Hallenturnier der Region fünf Mal in Folge gewann.

Das Team von Friedel Henßen und Dirk Ruhrig ist zum Vorrundenauftakt am 2. Januar (17.45 Uhr in Erkelenz) favorisiert. „Für dieses Turnier, die Halle und die Zuschauer ist die Teilnahme von Alemannia Aachen eine Bereicherung. Das macht den Hallencup noch attraktiver“, sagt Beecks Teamchef Henßen. „Trotzdem wollen wir unseren Titel verteidigen. Aber zuerst müssen wir einmal die Vorrunde überstehen.“

Weder für Alemannia noch für Wegberg-Beeck ist das Turnier ein Selbstläufer, gehen doch mit Borussia Freialdenhoven und Viktoria Arnoldsweiler, die in der Dürener Vorrunde am 3. Januar (17.45 in Birkesdorf) favorisiert sind, sowie dem VfL Vichttal und dem SV Breinig, die am 4. Januar (18 Uhr in Aachen) antreten, vier starke Mittelrheinligisten aufs Parkett.

Bis auf den FC Niederau sind alle Landesligisten der Region vertreten, darunter Spitzenreiter GFC Düren 99. Neun Bezirksligisten, darunter der Aachener Ausrichter DJK FV Haaren als aktueller Spitzenreiter, komplettieren die Starterfelder. Für das Finale in Aachen qualifizieren sich wie immer die vier Vorrunden-Sieger sowie die besten Zweiten, einmal aus den Vorrunden in Erkelenz und Düren, einmal aus den Aachener Vorrunden.

„Ich hoffe, dass ich als Glücksfee tauge“, hatte Achim Plaum, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse Aachen, launig gesagt, ehe er in Vertretung von Heike Brech in die Lostrommel griff. Seit 2010 ist die Sparkasse titelgebender Sponsor beim Männer-Turnier, bereits seit 1985 sind die Sparkassen Hauptsponsor des Frauen-Turniers. „Die Sparkassen Aachen, Düren, Heinsberg setzen sich seit vielen Jahren für die regionale Sportförderung ein und wollen das auch in Zukunft tun. Daher freuen wir uns, den Hallencup auch in diesem Jahr wieder zu fördern.“

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