Aachen - Sparkassen-Hallencup: Freialdenhoven in Düren Favorit

WirHier Freisteller

Sparkassen-Hallencup: Freialdenhoven in Düren Favorit

Von: Helga Raue und Kevin Teichmann
Letzte Aktualisierung:
15936425.jpg
Trafen im Dürener Vorjahres-Vorrundenfinale aufeinander: Freialdenhoven (links) – hier mit Admir Terzic und Torwart Ivica Ljubicic – schlug Schwarz-Weiß Düren – am Ball David Briem – 6:2. Foto: Andreas Steindl

Fußball Aachen. In den 90er Jahren war Alemannia Aachen ein gern gesehener und erfolgreicher Gast. 1992 nahm der damalige Oberligist erstmals am Hallencup teil, gewann ihn gleich drei Jahre in Folge und insgesamt vier Mal, unterlag aber auch zwei Mal spektakulär im Finale – 1995 der eigenen Reserve und 1997 Rhenania Würselen, als das Spiel nach einer 5:1-Führung noch 5:6 endete.

 1999 nahm die erste Mannschaft vom Tivoli letztmals am Budenzauber teil, doch 2018 feiert der heutige Fußball-Regionalligist ein Comeback beim Sparkassen-Hallencup.

Inzwischen ist es die bereits 34. Auflage des am hochkarätigsten besetzten Hallenfußballturniers in der Region. Und traf diese Aussage schon in den vergangenen Jahren zu, so tut sie das 2018 besonders: Zwei Regionalligisten, vier Mittelrheinligisten, sieben Landes- sowie neun Bezirksligisten treten in den vier Vorrunden gegeneinander an, die sechs besten Teams qualifizieren sich für die Endrunde, die am Samstag, 6. Januar, ab 15 Uhr in der Aachener Halle Neuköllner Straße stattfindet.

Doch die beiden Regionalligisten müssen sich in den Vorrunden erst einmal gegen engagierte Konkurrenz durchsetzen. Das dürfte dem FC Wegberg-Beeck zum Auftakt in der Erkelenzer Karl-Fischer-Halle am Dienstag, 2. Januar, 17.45 Uhr, deutlich einfacher fallen, als Alemannia Aachen in der zweiten Aachener Vorrunde am Freitag, 5. Januar, 18 Uhr in der Halle Neuköllner Straße.

Der FC Wegberg-Beeck geht als Titelverteidiger an den Start, gewann den Cup in den vergangenen fünf Jahren. „Und natürlich möchten wir auch diesmal wieder in die Endrunde nach Aachen“, unterstreicht Beecks Teamchef Friedel Henßen.

In Düren (Mittwoch, 3. Januar, 17.45 Uhr, Festhalle Birkesdorf) sind die beiden Mittelrheinligsten Borussia Freialdenhoven und Viktoria Arnoldsweiler in ihren Gruppen ebenso favorisiert wie ihre Liga-Kollegen VfL Vichttal und SV Breinig in der ersten Aachener Vorrunde am Donnerstag, 4. Januar, 18 Uhr. Doch für die vier Klubs wird der Weg in die Endrunde alles andere als ein Selbstläufer, zumal aus den Vorrunden in Erkelenz und Düren bzw. den beiden Aachener Gruppen nur je ein Gruppenzweiter weiterkommen wird.

Borussen-Trainer Winnie Hannes freut sich auf den Cup: „Bei diesem Turnier herrscht immer eine Top-Atmosphäre. Wir bereiten uns vor, schauen, wer die besten Spieler für die Halle sind. In der Halle ist Vieles möglich, Favoriten kommen nicht immer weiter – wir wappnen uns, um in die Endrunde einzuziehen.“ Ein nicht unbedeutender Anreiz ist dabei auch die Teilnahme des Regionalligisten Alemannia Aachen, gibt Hannes zu: „Gott sei Dank tritt Aachen an. Ich gehe davon aus, dass sich das Team für die Finalrunde qualifiziert – das würde garantieren, dass viel los und gute Stimmung ist. Das wäre wunderbar für dieses tolle Traditionsturnier.“

Arnoldsweilers Coach Frank Rombey, der es mit seinem Team mit Vorjahres-Vorrundenfinalist Schwarz-Weiß Düren und dem ambitionierten GFC Düren 99 zu tun bekommt, sieht die Dürener Vorrunde als besonders ausgeglichen an: „Ich weiß, was die Teams leisten können. In der Halle gibt es keinen Klassenunterschied. Nicht nur unsere Gruppe ist spannend.

Auch Freialdenhoven – wenngleich Favorit – muss sich für die Endrunde erst gegen Sportfreunde Düren und Lich-Steinstraß durchsetzen.“ Rombey ist der Auffassung, „dass die Teilnahme von Alemannia Aachen das Turnier aufwertet“. Ob sich seine Mannen mit den Alemannen messen dürfen, sei aber fraglich. Zwei Drittel seines Kaders fehle urlaubs- oder verletzungsbedingt: „Natürlich würden wir dennoch gerne weiterkommen.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert