Aachen - Sieg und Remis für Aachen in der Schachbundesliga

Sieg und Remis für Aachen in der Schachbundesliga

Von: Roman Sobierajski
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Holte ein Remis gegen den Hauptstadtklub: Der Aachener Großmeister Dr. Florian Handke (links). Foto: Andreas Steindl

Schach Aachen. „Wir haben jetzt gegen insgesamt vier Mannschaften aus dem Mittelfeld der Liga 6:2 Punkte geholt“, blickte Peter Jansen, Mannschaftsführer des Schach-Bundesligisten DJK Aufwärts Aachen, auf den zurückliegenden Doppelspieltag zurück, den die Aachener vor eigenem Publikum in der Nadelfabrik am Reichsweg ausrichteten.

Dem Remis gegen die TU Dresden am Samstag ließen die Aachener am Sonntag einen 4,5:3,5-Sieg gegen die Schachfreunde Berlin am Sonntag folgen und rangieren nach dem zweiten Doppelspiel-Wochenende auf dem fünften Tabellenplatz.

Mit der Punkteteilung gegen Dresden waren die Aachener zum Auftakt durchaus zufrieden, auch wenn eine 4:2-Führung in einem 4:4 endete. „Dresden war an allen vier ersten Brettern von der Spielstärke her höher einzuschätzen als wir“, beschreibt Jansen die Kräfteverhältnisse, nachdem die Aachener beim Heimspieltag nicht die stärkste Mannschaft an die Bretter bringen konnte.

Großmeister an Brett acht

Erfreulich aus Aachener Sicht ist, dass Falko Bindrich an Brett zwei dem särksten deutschen Spieler Liviu-Dieter Nisipeanu ein Remis abtrotzten konnte, weniger erfreulich, dass Eduardo Bonelli an Brett eins seinem Gegner Zoltan Almasi trotz Figurenvorteil das Remis anbieten musste.

Dafür holten die DJK-Spieler die noptwendigen Punkte an den unteren vier Brettern und profitieren davon, dass der starke Großmeister Alexander Donchenko, 1998 geboren, als Jugendspieler gemeldet werden und an Brett acht spielen kann, also eine sichere Punktebank für die Aachener ist.

Bonelli hielt sich dafür am Sonntag in der Begegnung gegen den Berliner Spitzenspieler Alksander Mista schadlos, brachte einen Bauern bis zur gegnerischen Grundlinie durch und gewann die Begegnung souverän. Robin Swinkels steuerte an Brett sechs den zweiten Aachener Siegpunkt bei. „Und da war uns dann eigentlich klar, dass wir als Sieger aus dieser Begegnung hervorgehen würden“, sagt Jansen, auch wenn das Ergebnis von 4,5:3,5 nicht unbedingt wie ein souveränes Ergebnis aussieht. Doch die Aachener gaben nur einen Punkt ab – Ilja Zaragatski unterlag Dennes Abel – und remisierte an den restlichen Brettern.

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