Schoeppers marschiert durch das Turnier

Von: tob
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Auch seinem Teamkollegen Christoph Blum ließ Bundesliga-Spieler Marco Schoeppers (vorne) keine Chance. Foto: Tobias Röber

Squash Eschweiler. Favoritensiege, ein paar Überraschungen und ein 13-jähriger Belgier, der für reichlich Furore sorgte – das und einiges mehr boten die EWV-Open in Eschweiler. 64 Spieler und Spielerinnen aus etlichen Teilen Deutschlands sowie Belgiens und den Niederlanden hatten sich für das Squashturnier in mehreren Konkurrenzen angemeldet.

Bei den Männern A gingen fünf Bundesliga-Spieler auf die Jagd nach dem Turniersieg. Und die Zuschauer erlebten gleich in Runde eins eine faustdicke Überraschung, als der an Nummer zwei gesetzte Akteur der Eschweiler Bundesliga-Mannschaft Team Cadillac, Janosch Thäsler, die Segel streichen musste. Besser machte es in der anderen Hälfte sein Teamkollege Marco Schoeppers.

Die Nummer eins der Setzliste marschierte souverän durch das Turnier, schaltete unter anderem im Halbfinale Christoph Blum (ebenfalls Team Cadillac) mit 11:5, 11:8 und 11:4 aus und sicherte sich den Turniersieg ohne Satzverlust, nachdem er der Nummer drei der Setzliste, Dustin Eickhoff (Diepholz), im Endspiel beim 11:6, 11:4 und 11:3 ebenfalls kaum eine Chance gelassen hatte.

Bei den Damen setzte sich mit Iris Stockbauer aus Regensburg ebenfalls die Topgesetzte durch. Sie hatte allerdings deutlich mehr Mühe. Nach einem Drei-Satzerfolg zum Auftakt verlangte ihr Sylvie Lacoste (SV Erftstadt) im Halbfinale alles ab. Stockbauer gewann dennoch mit 11:8, 11:6 und 18:16. Im Finale gegen die Nummer drei Melanie Kreisel (Karlsruhe) lag Stockbauer bereits mit 1:2 Sätzen zurück, schaffte es in den entscheidenden Durchgang, den sie knapp mit 12:10 gewann.

Bei den Männern B sorgte der erst 13-jährige belgische Junioren-Nationalspieler Bjarne Schallee für Aufsehen. Im Viertelfinale lag die Nummer vier der Setzliste nach 2:0-Satzführung bereits mit 2:10 im fünften Satz zurück, machte dann aber zehn Punkte am Stück und gab fortan keinen Satz mehr ab.

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