Stolberg/Würselen - Nur Außenseiterchancen für die Weidener Handballer?

Nur Außenseiterchancen für die Weidener Handballer?

Von: Benjamin Jansen
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Freuen sich auf die elfte Auflage des EWV-Cups: René Matt (von links) vom Organisationsteam, Schirmherr Heinz-Josef Schüller und Andreas Ihrig, EWV-Marketingleiter. Foto: Benjamin Jansen

Stolberg/Würselen. Das Team ist eingespielt. Gerade einmal zwei Minuten sind vergangen, als die Auslosung der Gruppen für die elfte Auflage des EWV-Cups auch schon wieder beendet ist. Und Schirmherr Heinz-Josef Schüller, der wie gewohnt mit EWV-Pressesprecherin Yvonne Rollesbroich seinen Dienst als „Losfee“ verrichtet, ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis.

Denn wie schon im Vorjahr ist es Schüller gelungen, dass es in der Gruppenphase des Handball-Cups, der vom 25. bis 27. August in der Broichweidener Sporthalle an der Parkstraße ausgetragen wird, nicht zum Derby-Schlager zwischen TV und Westwacht Weiden kommt.

Während die gastgebenden Weidener Wölfe in der Gruppe A auf BTB Aachen, den VfL Bardenberg und die HSG Merkstein sowie den Sieger des Vorturniers treffen, bekommt es Westwacht Weiden nicht nur mit nationalen Konkurrenten aus der Region zu tun – Schwarz-Rot Aachen, Birkesdorfer TV und dem Stolberger SV –, sondern auch mit einem internationalen Gegner: Die KTSV Eupen, die in der 2. Division Belgiens spielt, erhielt den Zuschlag, nachdem der VFR Übach-Palenberg den Verantwortlichen eine Absage erteilt hatte.

„Eine große Wundertüte“

Auch wenn EWV-Cup-Organisator René Matt von einer „großen Wundertüte“ spricht: Den Belgiern werden eher Außenseiterchancen eingeräumt. Die Favoritenrolle wird dem starken Oberligisten BTB Aachen zugeschoben, der in der abgelaufenen Saison Vize-Meister in der Oberliga wurde – und nicht dem klassenhöchsten Team, dem TV Weiden, immerhin ein Nordrheinligist. Der Grund liegt für Ernst Kuck auf der Hand. „Die BTB-Mannschaft hat sich kaum verändert, bei den beiden Weidener Vereinen hat sich im Personal viel getan“, erklärt Westwachts sportlicher Leiter.

Verstärkt hat sich auch der TV Birkesdorf. Unter anderem mit Jakob Ernst, dem Bruder von Nationalspieler Simon Ernst, der in der vergangenen Saison noch für den TV Weiden gespielt hat. Deshalb werden dem einzigen Dürener Vertreter ebenfalls Chancen auf den Titel bei der elften Auflage des Turniers eingeräumt.

Unabhängig von der Leistungsstärke der Teams steht für Werner Hengst, Pressewart bei Schwarz-Rot Aachen, fest, dass das Turnier für alle Teams eine „erste offizielle Standortbestimmung“ ist. Oder wie René Matt es formuliert: „Ein idealer Test vor dem Saisonstart.“

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