Noch vier „Matchbälle“ für Blau-Weiss

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Musste sich im Champions Tiebreak geschlagen geben: Aachens Nr. 1 Renzo Olivo. Foto: Andreas Steindl

Tennis Aachen. Wieder ein ganz enges Spiel, und wieder hatte der Gegner, in diesem Fall Gastgeber HTC Blau-Weiß Krefeld, in der Tennisbundesliga das bessere Ende für sich: Blau-Weiss Aachen kassierte in der vierten Begegnung dieser Saison mit dem 2:4 am Freitag die vierte Niederlage.

Die Mannschaft von Trainer Alex Jakubec war zwar auch diesmal durchaus ganz nah dran an einem Erfolgserlebnis, scheiterte aber in vier von sechs Partien im Champions Tiebreak. Die Bilanz zur Halbzeit der Saison: 0:8 Punkte.

Teamchef Marc Zander prägte nach der neuerlichen Niederlage im Hinblick auf das Heimspiel am morgigen Sonntag (11 Uhr) gegen den amtierenden deutschen Mannschaftsmeister Gladbacher HTC den Begriff vom bevorstehenden „Kampfkellerspiel“. Denn abgestiegen ist Blau-Weiss noch nicht, und die Gäste aus Gladbach sind weit davon entfernt, ihren Titel zu verteidigen. Blau-Weiss wird wohl mit derselben Mannschaft aufschlagen, die am Freitag in Krefeld auf den Courts stand: Renzo Olivo, Yannick Mertens, Niels Desein und Germaine Gigounon haben dann die nächste Chance, den ersten „Doppelpunkt“ zu holen. Hinzuv kommt Yannik Reuter.

Vier „Matchbälle“ hat der Klub vom Luxemburger Ring nun noch, um die Klasse zu halten. Nach der Begegnung am Sonntag warten noch Düsseldorf und am letzten Spieltag Mannheim als Gastgeber der Aachener, während RW Köln nach Aachen kommt.

Mit dem Hinweis auf die knappen Entscheidungen, die im Champions Tiebreak fielen, sprach Zander das Problem an, das sich bei Blau-Weiss bislang durch die gesamte Saison zieht: Genau dieser „dritte Satz“ geht in den meisten Fällen für die Gegner der Aachener aus. Vergangene Saison war es umgekehrt. „Wir brauchen ein bisschen mehr Glück, es läuft gegen uns“, gestand Zander ein. Die Jungs vom Luxemburger Ring haben nämlich ihre Ligatauglichkeit längst bewiesen.

Coach Alex Jakubec war am Freitagabend regelrecht angefressen wegen der neuerlichen Pleite: „Fünf Matches sind im Champions Tiebreak entschieden worden, davon vier wieder gegen uns, es war alles drin, wir waren ganz nah dran am ersten Saisonsieg. Ärgerlich, dass es wieder nicht geklappt hat. Die Jungs haben ohne Ende gefightet.“

Aachens Nummer 3, Niels Desein, war der einzige Akteur dieser Begegnung, der in zwei Sätzen punktete. „Er hat sehr gut aufgeschlagen und viel Druck gemacht gegen den belgisches Daviscup-Spieler Arthur de Greef“, sagte Zander. Jakubec: „Wenn Renzo Olivo einen seiner zwei Matchbälle verwertet, steht es nach den Einzeln 2:2 statt 1:3.“ So aber verkürzte Aachens Nummer 1 im Doppel mit dem erstmals für Blau-Weiss spielenden Edouard Roger-Vasselin nur noch auf 2:4. (wp)

Ergebnisse: Paolo Lorenzi - Renzo Olivo 6:7 (4), 7:5, 10:6, Marco Cecchinato - Yannick Mertens 6:4, 4:6, 10:8, Arthur de Greef - Niels Desein 3:6, 4:6, Maximo Gonzales - Germaine Gigounon 6:1, 0:6, 10:5, Cecchinato/de Greef - Olivo/Edouard Roger-Vasselin 2:6, 6:3, 4:10, Ramirez Hidalgo/Gonzalez - Mertens/Desein 6:0, 2:6, 10:4

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