Ringen: Eintracht Walheim gewinnt gegen Hüttigweiler 19:12

WM Pokal Weltmeisterschaft Russland DFB Nationalmannschaft

Nach dem Sieg gegen Hüttigweiler freut sich Walheim auf Witten

Von: Wilhelm Peters
Letzte Aktualisierung:
15775487.jpg
Zeigt gegen Alexandru Burca in der Klasse bis 80 Kilogramm eine ganz starke Leistung und gewinnt nach 16:0-Wertungspunkten wegen technischer Überlegenheit 4:0: Walheim Mario Dotsin (rotes Trikot). Foto: Wolfgang Birkenstock

Ringen Aachen. Das wird garantiert wieder ein Leckerbissen für Freunde des Ringersports. Das Los jedenfalls meinte es gut mit dem Ringer-Bundesligisten Eintracht Walheim: Die Mannschaft um Trainer Yaschar Jamali trifft im Achtelfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft auf den NRW-Rivalen KSV Witten. Den hatte die Eintracht in der Gruppenphase zweimal mit 14:8 zu Hause und 11:9 auswärts besiegt.

Unmittelbar nach Abschluss der Hauptrunde in den drei Bundesliga-Gruppen stand am Samstagabend die Auslosung der Achtelfinals auf dem Terminplan. Und niemand war bei Walheim nach dem 19:12 im letzten Gruppenkampf gegen Hüttigweiler auszumachen, der sich über dieses Los nicht freute.

Gegen Witten zeigte die Eintracht in beiden Gruppenkämpfen bei einer insgesamt schon sehr überzeugenden Saisonleistung qualitativ noch einen Tick mehr als in allen anderen Auseinandersetzungen. Das freilich lag auch am bärenstarken Gegner KSV, der nicht unversucht ließ, das Jamali-Team zu bezwingen. Dass dies nicht gelang, lag an einer geschlossen guten Mannschaftsleistung, die nun im Achtelfinale erneut von Nöten ist. Denn die Eintracht denkt durchaus daran, die Runde der letzten Vier zu erreichen.

Jamali fand nach der Auslosung nur ein kleines Haar in der Suppe: „Ich hätte lieber zuerst den Auswärtskampf gehabt.“ Laut Losentscheid empfängt Walheim den NRW-Rivalen am kommenden Samstag (19.30 Uhr) zuerst in der Halle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster und muss eine Woche später zum KSV. Der Sieger aus Hin- und Rückkampf steht dann im Viertelfinale.

„Das wird wieder eine sehr knappe Kiste und eine völlig offene Begegnung“, ist Jamali sicher. „Mit einer Top-Leistung können wir das Viertelfinale erreichen“, sagt Jamali. Vereinschef Berthel Heck hält einen weiteren Erfolg gegen den KSV ebenfalls für möglich, sagt aber auch: „Da ist höchste Vorsicht geboten, Witten will Revanche für die beiden Niederlagen. Da müssen wir schon eine ganz ganz starke Leistung zeigen, um weiterzukommen.“

Die boten die Mattenkünstler des gastgebenden Traditionsklubs auch einmal mehr gegen Hüttigweiler. So gelangen Purya Jamali, dem zum „Ringer des Abends“ gekürten Mario Dotsin und Schwergewichtler Zviad Metreveli 4:0-Siege wegen technischer Überlegenheit. Jamali und Dotsin gaben nicht einen einzigen Wertungspunkt ab, sammelten 16:0 Punkte. Und auch Metreveli gab nur einen Wertungspunkt ab. Er gewann in der Gruppenphase alle seine Kämpfe. Robin Pelzer, Yaschar Jamali und Ahmed Hyusein trugen weitere Siege zum überzeugenden Erfolg bei.

Teamsprecher Dieter Otto geriet fast ins Schwären. Er meinte: „Was für eine tolle Kulisse beim letzten Hauptrundenkampf! In der nahezu voll besetzten Halle kamen wohl alle voll auf ihre Kosten. Sogar die zahlreichen mit angereisten Fans der Gäste aus dem Saarland.“ Da hatte Otto recht. Denn trotz der Niederlage gab es für Hüttigweiler keinen Grund zur Unzufriedenheit. Otto: „Es war der erwartet starke Gegner und bis zum letzten Kampf spannend. Alle Kämpfe fanden auf einem sehr hohen Niveau statt und wurden trotzdem sehr fair geführt.“

Mit dem Sieg schloss Walheim hinter Köllerbach (24:0 Punkte) die Gruppenphase mit 19:5 Zählern als Tabellenzweiter ab, gefolgt von Witten (16:8).

Walheim - Hüttigweiler 19:12: 57 kg/GR: Stoyan Spasov - Steven Ecker 0:4; 61 kg/F: Purya Jamali - Jan Wolfanger 4:0; 66 kg/GR: Robin Pelzer - Yannik Parisi 3:0; 71 kg/F: Yaschar Jamali - Danny Hippchen 2:0; 75 kg/GR: Gevorg Sahakyan - Mihai Bradu 0:2; 75 kg/F: Ahmed Hyusein - Mathias Schwarz 2:0; 80 kg/GR: Mario Dotsin - Alexandru Burca 4:0; 86 kg/F: Maximilian Otto - Denis Balaur 0:4; 98 kg/GR: Martin Otto - Till Bialek 0:2; 130 kg/F: Zviad Metreveli - Murad Gadjimuradov 4:0

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert