FVM-Pokal: Der SV Rott verteidigt das 1:0 gegen Frechen 20

WM Pokal Weltmeisterschaft Russland DFB Nationalmannschaft

FVM-Pokal: Rott verteidigt das 1:0 gegen Frechen

Von: rau
Letzte Aktualisierung:

Fußball Frechen. „Es war ein echter Pokalfight – und das über 90 Minuten.“ Mirko Braun ist stolz auf seine Mannschaft und gesteht ehrlich ein: „Nach dem Spiel sind alle Dämme gebrochen, beim Team, den mitgereisten Zuschauern und auch bei mir. Denn sowohl seit ich Trainer in Ritt bin, als auch für den SV insgesamt und für mich in meiner Trainerlaufbahn ist es das erste Mal, dass man im Viertelfinale des FVM-Pokals steht.“

Der Landesliga-Aufsteiger hatte mit dem 1:0-Erfolg beim Landesliga-Dritten das Ticket für die nächste Runde, die vom 20 bis 22. Februar 2018 angesetzt ist, gelöst.

Die Gastgeber waren in dem Pokalfight durchaus als Favoriten auf den Platz gegangen. Nicht nur, weil sie Tabellendritte sind, auch nach dem deftigen 5:1-Erfolg am ersten Spieltag gegen Rott. Und mit Rückblick auf diese Partie hatte SV-Coach Mirko Braun auch eine Reaktion von seinen Jungs gefordert.

Die kam nach Anpfiff postwendend: Nach einer schönen Vorlage von Lukas Breuer, der einen Ball über die Frechener Viererkette gechippt hatte, erzielte Avdo Iljazovic – Braun: „Im Stil eines echten Torjägers“ – schon in der zweiten Minute das Tor des Tages. „Wir wussten, dass Frechen Probleme hat, wenn man frontal vor der Viererkette steht“, war schon früh der Matchplan aufgegangen. Frechen hatte viele Spielanteile, doch die Rotter Defensive agierte sicher.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sah jedoch Kadir Dogan die zweite Gelbe Karte (Handspiel) und musste vom Platz. Den folgenden Handelfmeter hielt Rotts Keeper Patrick Diehl bravourös gegen Mario Puzzo. „Ich habe noch ,Schieber-Ecke‘ gerufen, und Patrick ist dahin gesprungen“, freute sich Braun und lobte seinen Keeper. „In der Form ist er seit Wochen ein starker Rückhalt unserer Mannschaft.“

Hälfte zwei, und Rott war nur noch zu zehnt: „Wir mussten umstellen, haben eigentlich Catenaccio gespielt, mit Fünfer-Riegel und drei Defensiven davor. Eigentlich haben wir nur noch verteidigt, Umschaltphasen gab es kaum.“

Und Rott hatte Glück, dass Felix Krellmann (70.) den zweiten Frechener Elfmeter nur an den Pfosten setzte. Zudem holte Diehl (80.) einen Kopfball noch aus dem Winkel.„Wir hatten Glück, haben uns dieses aber auch erarbeitet. Wir haben unsere Führung mit Mann und Maus verteidigt“, freute sich der Trainer, dass „auf dem Platz und auf der Bank jeder für jeden“ gearbeitet hat. Und der Trainer gesteht lächelnd: „Nach dem Spiel hatte ich Schmetterlinge im Bauch.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert