Eintracht behält im Hexenkessel die Nerven und holt den Zähler

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Ringen Walheim. Feuertaufe bestanden! Im Hexenkessel des AC Hüttigweiler holte Ringer-Erstligist Eintracht Walheim ein 12:12.

Mit dem Remis schaffte die Mannschaft von Trainer Yaschar Jamali den Sprung auf Platz 2 der Ersten Bundesliga. Die Jungs waren „stolz wie Oskar“. Stand die Mannschaft doch unter enormem Druck, wie Teamsprecher Dieter Otto festhielt. Durch die (erwartete) Niederlage des KSV Witten gegen Köllerbach sind die Walheimer nun wieder „zweite Kraft“ der Ersten Liga.

Auch ohne den verletzten Martin Otto bewiesen die Eintrachtler eine Riesenmoral. Mehmed Ramadan (57 kg Freistil) brachte seine Mannschaft 4:0 in Front. Schwergewichtler Jörn Drue – er sprang für Martin Otto ein – hatte indes keine Chance und verlor gegen Till Bialek. Dann packte Eintrachtler Stoyan Spasov eine „Drei“ drauf. Zviad Metreveli baute mit seinem Kampf (Otto: „Ein absoluter Leckerbissen“) den Vorsprung der Gäste auf 8:4 aus.

Nichts für schwache Nerven war der Vergleich zwischen Yaschar Jamali und Mihai Esanu. Nach ständig wechselnder Führung rettete Esanu knapp den Vorsprung mit einer späten Wertung. Walheim führte immer noch mit 8:5. Mario Dotsin (86 kg, GR) und der bärenstarke Robin Pelzer (71 kg, GR) bauten den Eintracht-Vorsprung auf 11:5 aus. Es sah nach einem Walheimer Gesamtsieg aus.

Als Maximillian Otto gegen Alexandru Burca antrat, „hatten die Gastgeber wohl eine Vier für sich auf dem Zettel“, mutmaßte Dieter Otto. Sein Sohn kämpfte wie ein Löwe und ließ nur eine „Drei“ für den AC zu. 11:8, zwei Kämpfe vor Schluß. Dass der letzte Kampf – Rabbia Khalil gegen den Weltklasseringer Mihai Bradu – so gut wie „futsch“ war, wussten die Gäste. Also kam es jetzt darauf an, was Ahmed Hyusein machte. 30 Sekunden vor Ende lag Hyusein noch 1:3 zurück, doch dann sicherte sich der 75-kg-Freistiler mit dem finalen Angriff einen Punkt. 12:8.

„Wenn man jemand aus einer starken Mannschaft hervorheben sollte, dann ist es heute Ahmed“, stellte Dieter Otto heraus. Letztendlich hatte Rabbia Khalil nicht den Hauch einer Chance, so dass es am Ende leistungsgerecht 12:12 stand. (mali)

Hüttigweiler - Walheim 12:12: 57 kg FS: Kim Weiskircher - Mehmed Ramadan 0:4; 61 kg GR: Luca Taibi -Stoyan Spasov 0:3; 66 kg FS: Mihai Esanu - Yaschar Jamali 1:0; 71 kg GR: Yannik Parisi - Robin Pelzer 0:2; 75 kg FS: Matthias Schwarz - Ahmed Hyusein 0:1; 75 kg GR: Mihai Bradu - Rabbia Khalil 4:0; 80 kg FS: Alexandru Burca - Maximillian Otto 3:0; 86 kg GR: Kim Werkle - Mario Dotsin 0:1; 98 kg FS: Dennis Balaur - Zviad Metreveli 0:1; 130 kg GR: Till Bialek - Jörn Drue 4:0

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