jülich - Die geglückte Revanche des TTC Indeland für die Heimpleite

Die geglückte Revanche des TTC Indeland für die Heimpleite

Von: tm
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Holen in Mainz den ersten Punkt für Jülich: Martin Allegro (links) und Tobias Rasmussen behalten im fünften Satz die Nerven. Foto: Günther Kròl

Tischtennis jülich. Ein jeckes Spiel in der Karnevalshochburg Mainz, die Kulisse und das Ergebnis stimmten diesmal für Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich. Denn beim 1. FSV Mainz 05 lagen die Herzogstädter zunächst abgeschlagen hinten, bevor sie den Spieß umdrehten und den Sieg und zwei Punkte entführten.

Es begann sehr verheißungsvoll mit zwei Satzsiegen von Martin Allegro und Tobias Rasmussen gegen Anders Lind und Felipe Olivares. Völlig unverständlich, warum danach der Faden bei den beiden Jülichern riss, das Mainzer Duo gewann die beiden nächsten Sätze. Allegro/Rasmussen behielten im fünften Satz die Nerven und holten den ersten Punkt für die Gäste.

Das neue Jülicher Gespann Dragos Olteanu/Brian Afanador ließ sich zunächst von Irvin Bertrand/Kiryl Barabanov überraschen, gewann dann jedoch den zweiten Satz. Nachdem der dritte ebenfalls an Mainz ging, konterte Jülich im Vierten. Warum dann jedoch im fünften der Rhythmus der Indeländer völlig gestört war, blieb ein Geheimnis. Nachdem dann auch noch sowohl Allegro als auch Afanador ihre ersten Einzel verloren, lag der TTC zur Pause 1:3 hinten und Erinnerungen an das Hinspiel im November wurden wach.

Die Matchwinner diesmal hießen Tobias Rasmussen und Aliaksandr Khanin, denn deren große Stunde schlug nach dem Break. Khanin ließ Felipe Olivares keine Chance. Der Chilene holte bei dem 0:3 nur 17 Punkte. Über vier Sätze ging die Partie zwischen Rasmussen und Barabanov, am Ende ging der Punkt an den TTC.

Nachdem dann auch Allegro sein Einzel gegen Bertrand gewonnen hatte, dass immerhin über fünf Sätze dauerte, gingen die Indeländer zum ersten Mal in Führung. Die egalisierte Anders Lind mit seinem Sieg über Afanador noch einmal. Doch Rasmussen gewann danach klar gegen Olivares, wieder fand der Chilene kein Mittel gegen den Dänen.

Damit konnte Khanin in seinem letzten Einzel einigermaßen befreit aufspielen, denn ein Punkt war den Jülichern sicher. Khanin nutzte die Gelegenheit zu einem Drei-Satz-Sieg. „Unser unteres Paarkreuz war an diesem Tag sehr stark“, freute sich Trainer Miroslav Broda.

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