Das „Aachen Jumping Youngstars - Salut-Festival“

Das „Aachen Jumping Youngstars - Salut-Festival“

Von: Helga Raue
Letzte Aktualisierung:
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Top-Sport beim Salut-Festival, hier 2016 Juniorensieger Christoph Maak. Foto: Andreas Steindl

Springen Aachen. Nur der Name ist etwas sperriger geworden: „Aachen Jumping Youngstars – Salut-Festival“. Geändert hat sich ansonsten nichts, wenn von Donnerstag bis Sonntag die besten Nachwuchsspringreiter aus Deutschland über die Hürden gehen.

Während das „Aachen Dressage Youngstars“ am vergangenen Wochenende eine glanzvolle Premiere feierte, ist das Salut-Festival nach 27 Jahren längst etabliert.

Das einst von Willibert Mehlkopf aus der Taufe gehobene Turnier, das inzwischen Hausherr Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) ausrichtet wird, bietet wieder Prüfungen für die vier Altersklassen Children (bis 14 Jahre), Ponys (Reiter bis 16 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre) sowie Junge Reiter bis 21 Jahre. In den Siegerlisten stehen Namen wie Marcus Ehning, Christian Ahlmann oder aus jüngerer Vergangenheit Maurice Tebbel und Laura Klaphake, die in diesem Jahr den Sprung ins EM-Team der Senioren geschafft haben.

Einmal beim CHIO Aachen zu starten, ist wohl der Traum jedes Reiters. „Viele der jungen Starter reiten mit ihren Pferden mal die 200 Meter rüber an den Rand des großen Stadions – einmal beim CHIO zu starten, davon träumen sie alle“, weiß auch Frank Kemperman, CHIO-Turnierdirektor und beim Salut-Festival gemeinsam mit Mehlkopf verantwortlich.

Es steht zwar Nachwuchs drauf – das sieht man aber den Hindernissen nicht an. Das Finale der Jungen Reiter führt über einen Drei-Sterne-Parcours der Klasse S, und auch die Junioren haben ein Klasse S als Schwierigkeit vor der Brust. Doch neben dem Spitzensport gibt es viel mehr, was das Salut-Festival ausmacht. „Neben dem Sport gibt es Unterhaltung bei einem bunten Familienprogramm und eine einmalige Stimmung“, verweist Kemperman auf den kleinen Weihnachtsmarkt in der vorweihnachtlich geschmückten Halle und das Showprogramm mit Führzügelklasse, Hunderennen und dem Besuch des Weihnachtsmanns.

National mit Gastnationen

Anders als das Dressur-Turnier bleibt das Salut-Festival national ausgeschrieben. Trotzdem weht ein internationales Flair durch die Halle, denn es sind Reiter aus Gastnationen am Start. Darunter der junge Ire Harry Allen, jüngerer Bruder des irischen Stars Bertram Allen. „Harry wurde gerade vom Weltverband FEI als ,Rising Star‘, also als Top-Talent auf dem Sprung nach oben, ausgezeichnet“, freut sich Kemperman über die Zusage. Neben dem Iren sind zudem Gastreiter aus Belgien, den Niederlanden und Schweden am Start. Aus Deutschland kommen u. a. Lea-Sophia Gut, Titelverteidigerin und zweifache Deutsche Meisterin der Ponyreiter, und Max Haunhorst, Deutscher Meister der Junioren.

Auch die Region ist mit einigen Startern im Parcours vertreten: Bei den Jungen Reitern haben Tim Birckenstaedt (Aachen) und Vivien Blandfort (Jülich) gemeldet, bei den Junioren die beiden Aachener Constanze Nachtsheim und Alejando Sanchez Mehlkopf sowie bei den Children Daniel Hagmans (Heinsberg).

Erster Höhepunkt ist bereits am Freitagabend das Mannschaftsspringen der Landesverbände, gleichzeitig erste Qualifikation zum „Großen Preis“ für die Junioren und Jungen Reiter. Das schwere Springen mit zwei Umläufen startet um 20.30 Uhr und ist stets sehr kurzweilig. Die „Großen Preise“ der Junioren und Jungen Reiter um 14.45 bzw. 17 Uhr setzten am Sonntag den sportlichen Schlusspunkt.

Übrigens: Der Eintritt in die beheizte Albert-Vahle-Halle ist an allen vier Tagen frei.

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