Aachen - Blau-Weiss will bis zum Schluss kämpfen

Blau-Weiss will bis zum Schluss kämpfen

Von: Lars Brepols
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Schlägt in Düsseldorf für Blau-Weiss auf: Germaine Gigounon. Foto: Uwe Jaeckel

Tennis Aachen. Die Ausgangslage für Blau-Weiss Aachen vor dem Auswärtsspiel beim Rochusclub Düsseldorf ist klar: Für das Team um Trainer Alex Jakubec zählt am Sonntag (11 Uhr) nur ein Sieg. Mit 0:10 Punkten nach fünf von insgesamt acht Spielen rangiert der Klub vom Luxemburger Ring auf dem letzten Tabellenplatz in der Tennis-Bundesliga.

Doch da der Klassenerhalt rein rechnerisch noch möglich ist, will Blau-Weiss auch beim Tabellenfünften aus Düsseldorf mit dem bestmöglichen Kader antreten.

Auf den Italiener Renzo Olivo müssen die Aachener verletzungsbedingt wohl verzichten. Sicher zugesagt haben bislang nur der Belgier Germaine Gigounon und Doppelspezialist Jannis Kahlke. Ob Yannick Mertens, Niels Desein und Sander Gille dabei sein werden, entscheidet sich kurzfristig. „Wir wollen die Partie so lange wie möglich offen halten“, sagt Jakubec, der am Samstag mit seiner Mannschaft noch einmal trainieren und gemeinsam Abendessen wird, ehe sich der Blau-Weiss-Tross am Sonntag in Richtung Düsseldorf aufmacht.

Den kommenden Gegner, der aktuell mit zwei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz aufweist, kann der Coach nur schwer einschätzen. „Bei der 2:4-Niederlage in Krefeld haben sie zuletzt nicht so stark aufgestellt“, berichtet der Trainer.

Das könnte sich gegen die Kaiserstädter ändern, denn das Team aus der Landeshauptstadt will den Klassenerhalt am Sonntag perfekt machen. Wie der Verein bekanntgab, werden Guido Andreozzi, Lukas Rosol, Jaume Munar und Mats Moraing wohl zum Einsatz kommen.

Alex Jakubec schaut indes lieber auf sein eigenes Team, das er noch nicht abgeschrieben hat. „Wir sind Sportler und werden bis zum letzten Ballwechsel kämpfen“, gibt der Coach die Richtung für die kommenden Wochen vor. „Auch wenn wir am Sonntag verlieren, möchten wir gegen Köln und Mannheim mit einem guten Team antreten“, sagt Jakubec weiter, für den – wie auch für Teamchef Marc Zander – der Abstieg in die Zweite Bundesliga „kein Beinbruch“ wäre.

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