Blau-Weiss Aachen verabschiedet sich mit Punkt beim Vizemeister

Von: rau
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Lässt seinen Gegner gut laufen: Yannik Reuter gewinnt sein Spiel. Foto: Andreas Steindl

Tennis Mannheim/Aachen. Natürlich durfte Alexander Jakubek mit dem 3:3 und dem Punktgewinn bei Vizemeister Grün-Weiß Mannheim zufrieden sein, trotzdem haderte der Trainer von Blau-Weiss Aachen – verständlicherweise – ein wenig mit dem Ergebnis. „Wir hätten gewinnen können, es waren einige enge Matches.

Aber zwei Mal hat es wieder im Champions Tiebreak nicht gereicht“, bedauerte der Coach der Aachener, die vor diesem Spieltag schon als Absteiger festgestanden hatten.

Das erste Match hatte Yannik Reuter mit 7:6 (8), 6:2 gegen Andreas Beck für sich entschieden. „Er hat sehr hochklassig gespielt. Der erste Satz war eng und ein offener Schlagabtausch“, berichtete Jakubek. „Yannik hat gute Stopps gezeigt und Beck gut über den Platz laufen lassen.“

An Position zwei verbuchte „Namenskollege“ Yannick Mertens den nächsten Punkt, musste dafür nach 6:1 und 1:6 gegen Robin Kern aber in den Champions Tiebreak, den er 12:10 gewann. „Yannick hat einen Matchball abgewehrt. Schon die ganze Saison spielt er sehr konstant“, lobte sein Trainer.

Germaine Gigounon musste ebenfalls nach 6:3 und 5:7 gegen Björn Phau in den Champions Tiebreak, den er aber mit 8:10 gegen den Mannheimer verlor. „Das war unglaublich knapp. Das erste Spiel hat Germaine sehr souverän gewonnen, hat Phau danach aber ins Spiel kommen lassen.“ Im Champions Tiebreak ging es knapp weiter – zwischenzeitlich stand es 8:8, ehe Phau sich durchsetzte.

Einen ähnlichen Verlauf nahm das Duell von Jannis Kahlke gegen Simon Stadler. Der Aachener hatte den ersten Satz 6:3 gewonnen, den zweiten mit 2:6 verloren und kassierte „in der Verlängerung“ ein 8:10. So stand es 2:2 nach den Einzeln – noch war alles offen.

Im ersten Doppel musste erneut der Champions Tiebreak entscheiden: Yannick Mertens und Sander Gille unterlagen Andreas Beck/Jannik Gieße im ersten Satz 4:6, gaben sich im zweiten beim 6:0 aber keine Blöße. Mit 10:4 war letzte Durchgang dann eine klare Angelegenheit. Gigounon/Kahlke hielten ihrerseits im ersten Spiel, das sie nur knapp 6:7 verloren, die Hoffnung am Leben, doch im zweiten Satz war die Luft raus – 3:3 beim Vizemeister.

„Wir hätten hier wie in allen anderen Spielen gewinnen können. Schade, ein Sieg zum Abschluss hätte mich sehr gefreut. Am Ende geht das 3:3 in Mannheim aber in Ordnung“, zog Jakubek die Bilanz des Spieltags. Im zweiten Jahr Liga-Zugehörigkeit müssen die Aachener den Weg zurück in die Zweite Liga antreten.

„Die Konstellation mit einem Absteiger war in dieser Situation problematisch. Nachdem wir zum Auftakt verloren hatten, haben sich alle anderen Klubs darauf konzentriert, gegen uns ihr bestes Team aufzubieten und zu gewinnen“, bemängelte der Aachener Trainer die Gesamtsituation der Liga, bewies aber Humor, in dem er hinzufügte: „Überall wurden wir als die netteste Mannschaft tituliert, in Wirklichkeit waren wir aber das Mobbingopfer der Liga.“

Mannheim - BW Aachen 3:3: Andreas Beck - Yannik Reuter 6:7 (8), 2:6, Robin Kern - Yannick Merten 4:6, 6:1, 10:12, Björn Phau - Germaine Gigounon 3:6, 7:5, 10:8, Simon Stadler - Jannis Kahlke 5:7, 6:2, 10:8, Beck/Jannik Gieße - Mertens/Sander Gille 6:4, 0:6, 4:10, Kern/Stadler - Gigounon/Kahlke 7:6 (3), 6:2

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