Blau-Weiss Aachen hofft auf einen positiven Lauf

Von: bj
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Niels Desein soll für Blau-Weiss Aachen aufschlagen. Foto: Jaeckel

Aachen. Die Pause kam zum richtigen Zeitpunkt. „Wir konnten alle mal ein bisschen verschnaufen“, hatte Alex Jakubec nichts gegen das spielfreie Wochenende einzuwenden. Obwohl sein Team zuletzt beim 2:4 gegen den TC BW Halle knapp am Punktgewinn vorbeischrammte und im dritten Spiel die dritte Niederlage kassierte, hat der Trainer von Blau-Weiss Aachen seine Zuversicht nicht verloren.

„Wir hatten bisher keinen positiven Lauf. Das können wir jetzt ändern“, sieht Jakubec die Chance, am Wochenende Punkte im Abstiegskampf gutzumachen.

Allerdings wird das keine leichte Aufgabe: Mit Blau-Weiß Krefeld (Freitag, 13 Uhr) und dem amtierenden Deutschen Meister Gladbacher HTC (Sonntag, 11 Uhr) warten zwei „Schwergewichte“ auf die Aachener, wie Marc Zander die kommenden Kontrahenten einstuft.

„Und beide Teams sind besser, als man beim Blick auf die Tabelle vermuten könnte“, lässt sich der Teamchef nicht blenden. Da sich Krefeld (Platz 6) und Gladbach (Platz 7) in der unteren Hälfte des Tableaus angesiedelt haben, rechnet Zander damit, dass sie „sehr gut gegen uns aufstellen werden“. So wie bisher alle Aachener Gegner.

Das hat auch Blau-Weiß vor – allerdings sind viele Spieler noch bei Turnieren unterwegs, was die Personalplanung deutlich erschwert. Aber das ist ja bekanntlich ein Problem, mit dem sich jeder Teamchef in der Tennisbundesliga in der heißen Phase vor dem Spieltag auseinandersetzen muss.

Fest steht bisher nur, dass sich die drei Belgier Yannick Mertens, Niels Desein und deren lange verletzter Landsmann Germaine Gigounon, sowie Jannis Kahlke im Aufgebot befinden werden. „Wenn wir Edouard Roger-Vasselin noch für das Doppel verpflichten könnten, wäre das natürlich eine tolle Sache“, hofft Zander auf einen Einsatz des ehemaligen Wimbledon-Doppel-Finalisten.

„Krasser Außenseiter“

Unabhängig von der Aufstellung steht für Jakubec fest, dass sein Team als „krasser Außenseiter“ in das Spiel gegen Krefeld geht. Allerdings hat Aachens Coach festgestellt, dass „wir in allen Spielen mithalten konnten. Das waren alles sehr gute Leistungen auf Augenhöhe.“

Selbst wenn die Blau-Weissen erneut ohne Punkte aus dem Wochenende kommen, wollen die Verantwortlichen den Kopf nicht in den Sand stecken. „Wir kämpfen bis zum Schluss“, kündigt Zander an. Zumal die Vergangenheit gezeigt hat, dass gerade in der zweiten Saisonhälfte immer wieder Überraschungen möglich sind, wenn die Topleute den Bundesliga-Kontrahenten nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Marschrichtung für das Wochenende beschreibt Zander so: „Wir müssen irgendwie versuchen, ein bis zwei Punkte zu holen.“ Sollte das gelingen, wäre der unglückliche Saisonstart vergessen und der Abstand zum rettenden Ufer wieder in Sichtweite – vorausgesetzt die Konkurrenten im Abstiegskampf spielen mit. Allerdings weiß auch der Teamchef: „In dieser Liga kann fast jeder jeden schlagen.“ Vielleicht gelingt das ja auch den Blau-Weissen gegen die beiden „Schwergewichte“.

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