Streit vier Monate gesperrt: Karriereende?

Von: red/dpa
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Albert Streit
Als Kapitän von Alemannia Aachen führte Albert Streit die Schwarz-Gelben auch in der 3. Liga als Kapitän aufs Feld. Im Januar wurde sein Vertrag aufgelöst, doch auch bei Viktoria Köln fand der Ex-Profi sein Glück nicht. Foto: dpa

Köln. Nach seiner Tätlichkeit gegen den Bruder von Mario Götze ist die Saison für Ex-Alemannia-Kapitän Albert Streit gelaufen. Wie sein Klub, Viktoria Köln, auf seiner Homepage mitteilt, ist Streit am Mittwoch vom Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband für vier Monate gesperrt worden. Nun denkt der 33-Jährige über sein vorzeitiges Karriereende nach.

„Albert hat gesagt, wenn er länger gesperrt wird, überlegt er sich, ob er seine Karriere überhaupt fortsetzt“, sagte Viktorias Sportchef Franz Wunderlich am Donnerstag. Ob der Club bis zum Vertragsende 2014 mit dem Mittelfeldspieler plant, wollte der Sportchef nicht kommentieren. „Wir setzten uns erst mit Albert zusammen und besprechen, wie es weitergeht“, sagte Wunderlich.

Streit hatte Mitte März beim 0:4 gegen den VfL Bochum II Rot gesehen, nachdem er den Bruder von Nationalspieler Mario Götze, Fabian, in der Halbzeitpause angegriffen haben soll. Später hatte Streit sich von seinem Arbeitgeber freistellen lassen, sagte ein Vereinssprecher im März.

Für Streit war es bereits der vierte Platzverweis in dieser Saison. Zwei Mal Gelb-Rot sah Streit im Dress der Alemannia, einmal als Viktoria-Spieler - dazu die Rote Karte Mitte März.

 

 


 

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