Soldo lässt die Sieger-Elf ran

Von: Günter Kirschbaum
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Köln. Immer dann, wenn die Mannschaft nicht ganz so stark unter Druck stand, ging es schief. Zwei Siege in Folge hat der 1. FC Köln in dieser Bundesligasaison noch nicht zustande gebracht. Doch am Samstag (15.30 Uhr) soll es soweit sein.

Bei Eintracht Frankfurt wollen die Geißböcke den Sprung aus dem Dunstkreis der Gefahrenzone schaffen. „Wir haben wieder einmal die Chance, einen Schritt nach vorne zu machen”, formulierte es Trainer Zvonimir Soldo am Freitag allerdings etwas zurückhaltender.

Es ist nicht zu erwarten, dass er die Formation, die letzten Sonntag mit 3:2 bei Meister Wolfsburg gewann, verändern wird. Zumal mit Lukas Podolski (Rückenbeschwerden) und Fabrice Ehret (Knieprobleme) weiterhin zwei Spieler nicht zur Verfügung stehen. „Sie fallen definitiv aus”, bestätigte Soldo. Dagegen gehören die Angreifer Milivoje Novakovic und Manasseh Ishiaku wieder zum Kader. Doch beide werden wohl zunächst mit der Ersatzbank vorlieb nehmen müssen. „Bei Nova müssen wir vorsichtig sein”, sagte Soldo. „Er hat zwar seit Mittwoch wieder mit der Mannschaft trainiert, aber zuvor war er eine Woche lang krank. Er ist im Kader, aber mehr kann ich nicht sagen.”

Von der Bank aus wird auch die neue FC-Kreativkraft den Anpfiff in der Commerzbank-Arena erleben. Die Zeit war einfach zu kurz, um Zoran Tosic zu integrieren. Doch der Trainer ist sich sicher, dass sowohl der Spieler als auch die Mannschaft von diesem Leihgeschäft profitieren werden.

Die personelle Lage ist also ungleich komfortabler als vor einer Woche, das Selbstvertrauen ungleich größer. Und das soll die Mannschaft in Frankfurt auch zeigen. „Das wird ein ganz anderes Spiel”, warnt Soldo seine Kicker dennoch. „Frankfurt ist als Siebter die Überraschung der Hinrunde. Uns erwartet ein kampfstarker und lauffreudiger Gegner.” Mehr ließ sich der Kroate zur Eintracht nicht entlocken. Er beschäftigt sich lieber mit dem eigenen Team und erwartet, dass es sich so präsentiert wie in Wolfsburg. Nur eines verbittet sich Soldo: „Wir dürfen uns nicht auskontern lassen.”

Er bescheinigt seinen Profis, auf einem guten Weg zu sein. Der 42-Jährige hat seinem Kader ins Gewissen geredet, auch ohne den ganz großen Druck, 100 Prozent Leistung abzurufen. „Wir haben diese Problematik besprochen”, sagte Soldo. „Wir müssen selbstbewusst auf den Platz gehen und sehen, was dabei herauskommt.”

Voraussichtliche Aufstellung: Mondragón - Brecko, Geromel, Mohamad, Womé - Petit, Pezzoni - Chihi, Maniche, Yalcin - Freis
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