Köln - Solbakken muss seine Abwehr neu zusammenschrauben

Solbakken muss seine Abwehr neu zusammenschrauben

Von: Günter Kirschbaum
Letzte Aktualisierung:

Köln. Die gute Nachricht: Alle Profis überstanden das Abschlusstraining ohne Verletzung. Die schlechte Nachricht hatte Stale Solbakken schon am Freitag vorher erreicht.

Kevin McKenna steht dem 1. FC Köln beim Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg wegen eines Magen-Darm-Infektes nicht zur Verfügung. „Unser Abwehr-Theater geht weiter”, merkte der FC-Trainer an.

Dabei war es Solbakken gar nicht nach Scherzen zumute. Weil Henrique Sereno gelbgesperrt ist und Ammar Jemal mit Tunesien beim Africa-Cup weilt, hatte der Norweger in der gesamten Vorbereitung auf dem Rückrundenstart auf das Duo Pedro Geromel/McKenna in der Abwehrzentrale gesetzt. Und nun muss er auf Kevin Pezzoni zurückgreifen, der nur noch deshalb auf der Kölner Gehaltsliste steht, weil er in der Winterpause keinen anderen Klub gefunden hat. „Ich habe ihn heute Morgen schon angerufen und ihm mitgeteilt, dass er spielt”, berichtete Solbakken. „Damit er sich mental darauf vorbereiten kann.”

Pezzoni stand auch beim Saisonstart in der FC-Formation, die sich vor eigenem Anhang beim 0:3 von den „Wölfen” stellenweise hatte vorführen lassen.

Im August letzten Jahres musste er für den verletzten Mohamad ran und hatte einen ganz schwachen Tag erwischt.

Als sich der ICE von Köln in Richtung Wolfsburg in Bewegung setzte, waren ansonsten alle Stammkräfte an Bord. Und es war auch nur noch eine Position für die Startelf fraglich: Wer spielt neben Sascha Riether auf der „Doppel-Sechs”? Martin Lanig oder Mato Jajalo? Solbakken ließ diese Frage unbeantwortet. Aber die Tendenz geht wohl zu Lanig.

Auskunftsfreudiger war der Norweger, was seine Offensivstars anbetrifft. Erstmals seit dem 1. Oktober beim 0:3 in Berlin steht Milivoje Novakovic neben Lukas Podolski wieder auf dem Platz. „Nova ist noch nicht in allerbester Verfassung”, sagte Solbakken. „Aber seinen Torinstinkt wird er später noch im Altersheim haben.”

Der FC-Tross reiste optimistisch nach Niedersachsen. „Wir sind auf einem guten Weg”, betonte der Trainer. „Die Stimmung ist gut.” Ein starker Auftritt in Wolfsburg würde die Stimmung in Köln noch weiter steigen lassen.

Voraussichtliche Aufstellung: Rensing - Brecko, Geromel, Pezzoni, Eichner - Clemens, Lanig (Jajalo), Riether, Peszko - Podolski - Novakovic
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