Schweinegrippe: Ex-Borussia-Profi Budde stirbt

Von: disch
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Erkelenz. Der ehemalige Fußball-Profi Christoph Budde aus Erkelenz, der von 1985 bis 1989 für Borussia Mönchengladbach spielte, ist tot. Dies gab der Bundesliga-Klub am Dienstag auf seiner Homepage bekannt.

Nach Informationen unserer Zeitung starb der 46-Jährige an einer Lungenentzündung, die infolge einer Infektion mit Schweinegrippe entstanden sei.

Die Pressestelle des Kreises Heinsberg hatte am Mittag - ohne Namen zu nennen - mitgeteilt, dass in Nacht zum Dienstag ein 46-jähriger Mann aus Erkelenz in einem Mönchengladbacher Krankenhaus an einer Lungenentzündung infolge einer Infektion mit dem A/H1N1-Virus gestorben sei. Er habe überdies an einer chronischen Lungenerkrankung gelitten. Es ist der zweite Bürger des Kreises Heinsberg, der an der Schweinegrippe gestorben ist.

In der vergangenen Woche war ein chronisch kranker, 67-jähriger Bewohner eines Pflegeheimes im Kreis Heinsberg mit einer Lungenentzündung in ein Krankenhaus des Nachbarkreises Düren aufgenommen worden. Die weitere Diagnostik ergab das Vorliegen einer A/H1N1-Infektion, an der er starb.

„Borussia Mönchengladbach wird Christoph Budde immer in dankbarer Erinnerung behalten”, schrieb der Klub am Dienstag im Internet. Christoph Budde war 1985 vom SC 09 Erkelenz zu Borussia gewechselt. Zwischen 1985 und 1989 bestritt der Offensivspieler für den VfL insgesamt 42 Bundesligaspiele und erzielte dabei vier Tore. Außerdem kam er in sieben Partien des DFB-Pokals und in einem Europapokalspiel zum Einsatz. In den letzten Jahren zeichnete er als „Manager” für die Organisation der Weisweiler-Elf, Borussias Traditionsmannschaft, verantwortlich.

Das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg nahm den zweiten Todesfall zum Anlass, am Dienstag noch einmal auf die angebotene Impfung gegen die Neue Influenza hinzuweisen. Im Kreis Heinsberg haben sich bis zum Ende der vergangenen Woche insgesamt 10.571 Personen gegen die Neue Influenza impfen lassen.
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