Schlusslicht FC Wegberg-Beeck: Fehler vermeiden

Von: André Nückel
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Die Beecker, hier mit Sahin Dagistan, bereiteten dem ehemaligen Bundesliga-Torwart Christian Wetklo einige Arbeit. Bei RW Oberhausen wollen sie sich belohnen. Foto: Royal

Wegberg-Beeck. Der Stachel sitzt noch tief. „Wir haben 86 Minuten gut gespielt“, bestätigt Teamchef Friedel Henßen die ansprechende Leistung seines FC Wegberg-Beeck in der Partie der Fußball-Regionalliga gegen die U23 des FC Schalke 04. Für den ersten Sieg reichte es aber wieder nicht.

Am Samstag gastiert der Aufsteiger um 14 Uhr bei Rot-Weiß Oberhausen im Stadion Niederrhein. Es ist der nächste Kracher, der auf das Schlusslicht wartet. Damit die Fahrt mit Punkten und nicht nur mit Bildern für das Erinnerungsbuch belohnt wird, lautet die Devise einfach: Fehler vermeiden!

„Wir wissen, dass wir noch viele Sachen abstellen und verbessern müssen“, räumt Henßen ein. Entscheidend sei aber, „dass immer eine Mannschaft auf dem Platz steht“. Teamgeist, Kampf und Taktik werden zwar auch bei RWO gefragt sein, aber im Vordergrund steht erneut die Konzentration. Kapitän Arian Berkigt stimmt dem zu: „Es hat nichts mit Offensiv- oder Defensivspiel zu tun. Wir machen zu einfache Fehler.“ Gemeint ist der frühe Treffer der S04-Reserve. Die „Kleeblätter“ sind anfällig für schnelle Tore. Insgesamt haben die Gegner siebenmal in der ersten Viertelstunde gegen den Neuling getroffen, dreimal schon nach 60 Sekunden.

Von Minute eins an muss Beeck hellwach sein. Gegen einen stürmischen Gastgeber, wie Henßen beschreibt, wäre ein Rückstand in der Anfangsphase eine enorme Hypothek. Generell sieht der 44-Jährige den aktuellen Fünften mit Knipser Raphael Steinmetz „dick im Geschäft“. Nur das 1:3 in Wattenscheid trübe etwas die Vorstellungen der letzten Wochen.

Mut machen soll dem FC die Partie bei RW Essen. Im September hielt das Bollwerk bis zur 89. Minute. „Wir müssen lange die Null halten, aber auch Akzente nach vorne setzen“, erklärt Henßen und warnt zugleich: „Wir haben mittlerweile gezeigt, dass wir die Qualität haben, um Tore zu schießen.“

Während die Defensive weiterhin das Sorgenkind bleibt, kommt die Offensive immer besser in Fahrt. Fünf Tore gelangen in den letzten vier Spielen. Vor allem gegen Schalke überzeugte der Angriff, was auch an einer Systemumstellung lag.

Statt mit Fünferkette lief der FC im 4-4-2 auf. Mit Berkigt und Sahin Dagistan in der Spitze, Danny Richter und Thomas Lambertz auf den Außenbahnen sowie Sebastian Wilms und Stefan Thelen in der Mittelfeldzentrale funktionierte das Umschalt- und Kombinationsspiel.

In der Startformation wird sich nicht viel ändern. Henßen wird noch mit Patrick Nettekoven über den Gegner reden. Der Torwart war in Oberhausen unter Vertrag und weiß viel über die Rot-Weißen.

Für einen anderen Spieler gibt es Licht am Ende des Tunnels. Der schmerzlich vermisste Maurice Passage wurde am Mittwoch erfolgreich operiert. Wenn die Sehne optimal verheilt, wird der Verteidiger zur Rückrunde in das Aufgebot zurückkehren, sehr zur Freude des Trainers: „Maurice ist einer, der auf jeden Fall das Tempo und die Klasse für die Regionalliga hat.“

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