Richter legt drei Treffer im Finale des Hallencups nach

Von: Kevin Teichmann
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Freuen sich über die Auszeichnungen: Danny Richter (von rechts) und Alex Lübges mit Hallencup-Sponsor Jörg Minten von NetAachen. Foto: Andreas Steindl
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Erfuhr erst zu Hause von seiner Wahl zum besten Spieler des Turniers: Pascal Schneider. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Vor dem Finale ging es im Rennen um die Torjägerkanone ganz eng zu. Borussia Freialdenhovens Pascal Schneider führte mit neun Toren, verfolgt von Wegberg-Beecks Danny Richter mit acht Treffern. „Zwei Tore muss ich noch machen“, flachste Richter vor der Final-Partie gegen den VfL Vichttal. Er erklärte: „Oberstes Ziel ist natürlich, mit Wegberg-Beeck den Titel zu holen.“

Aber irgendwer musste für den Mittelrheinligisten im Kampf um den fünften Titel in Folge schließlich einnetzen.

Pascal Schneider ahnte Übles: „Danny hat zwei Mal 15 Minuten Zeit im Finale, um mich noch zu überholen.“ Und Mitte der ersten Halbzeit traf Richter dann auch, zog gleich mit Schneider in der Torjägerliste. Nun fehlte nur noch ein Treffer. Doch der ließ lange auf sich warten. Erst fünf Zeigerumdrehungen vor Schluss glückte der zweite Richter-Treffer, keine 60 Sekunden später der dritte.

Elf Turnier-Tore insgesamt. Damit schnappt sich Richter zum zweiten Mal in Folge die Torschützenkrone. „Bei diesem Turnier gibt es keine schlechten Gegner. Sich hier spielerisch durchzusetzen, ist nicht so einfach“, sagte Richter, der sich über die persönliche Auszeichnung sehr freute.

Doch des einen Freud ist eben nicht immer des anderen Leid, denn Schneider ging nicht leer aus. Die Jury der Turnierleitung befand, dass Schneider zumindest bester Spieler des Turniers war. „Über diese Auszeichnung freue ich mich sehr“, strahlte Schneider. Mit Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven schied Schneider aus, obwohl das Team keine einzige Partie verlor.

Zum besten Torhüter wurde Schafhausens Alex Lüpges ernannt, der es schon in der Vorrunde mit seinen Aktionen in die Turnierauswahl geschafft hatte. „Wir sind mit einigen A-Jugendlichen und Spielern der zweiten Mannschaft zur Endrunde angetreten, wollten uns dennoch gut verkaufen. Und beinahe wären wir noch ins Endspiel gekommen. Mit dem Erreichten sind wir hochzufrieden“, freute sich der 30-Jährige aber in erster Linie über den guten Auftritt des gesamten Teams. Auch für die Liga erhofft er sich dadurch Schwung: „Wenn du oben stehst, willst du auch oben bleiben!“

Sascha Schaffrath, Gebietsleiter Mitte der Sparkasse Aachen, hatte es vor allem Spaß an Schafhausens Auftritten. „Es hat mit besonders gefallen, dass der Underdog hier so gut mitgehalten hat“, so der Vertreter des Namenssponsors. „Es war ein tolles Turnier mit vielen emotionalen Kämpfen.“ Jörg Minten (NetAachen) ergänzte nach dem spannenden Finale: „Wenn man die Spiele gesehen hat, muss man sich um den Fußball in der Region keine Sorgen machen.“

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