Radjabali-Fardi kehrt in Alemannias Kader zurück

Von: Christoph Pauli
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Radjabali-Fardi
Kehrt in Alemannias Kader zurück: Shervin Radjabali-Fardi. Foto: Andreas Steindl

Aachen. In dieser Woche hat sich Herthas Manager Michael Preetz ein paar nette Gedanken zu Alemannia gemacht. Genauer ging es ihm um Shervin Radjabali-Fardi, den er für anderthalb Jahr in die 2. Liga verliehen hat.

Der Allrounder macht gerade eine knifflige Phase in seiner jungen Karriere durch. Unter Trainer Hyballa war er gesetzt, unter Trainer Funkel ist er auch gesetzt - auf der Auswechselbank. Aus einem Stamm- wurde über Nacht ein Ergänzungspieler. „Wenn er weiterhin nicht zum Einsatz kommt, macht für ihn eine Veränderung im Winter Sinn”, unkte Michael Preetz aus der Ferne. Aber auch ohne sein Grollen kehrt der 20-Jährige zumindest wieder in Aachens Kader zurück, der am Sonntag bei Eintracht Frankfurt eine Herkulesaufgabe bewältigen muss.

„Er hat eine gute Reaktion im Training und in den Testspielen gezeigt”, bilanziert Funkel nach der Wettkampfpause. Vorausgegangen war ein kleiner Meinungsaustausch der Männer, in dem der 58-Jährige deutlich mehr Energie eingefordert hatte. „Wir trainieren nicht so viel, aber ich erwarte bei jeder Einheit eine völlige Konzentration”, war die Botschaft, die vorher auch schon andere junge Spieler erhalten hatten.

Gedanken an einen vorzeitigen Abschied des Talents verschwendet Funkel noch nicht, auch wenn der Mammutkader auf etwa „25 bis 26 Profis” (inklusive der drei Keeper) im Januar reduziert werden soll. Die Tickets für die Rückrunde sind noch nicht ausgestellt. Die Profis spielen auch in eigener Sache in den nächsten fünf Partien vor. Vorbei ist der kleine Zyklus von Gegnern aus dem Rotlichtviertel der Tabelle, stattdessen wartet nun „der absolute Favorit” der Liga, sagt Funkel, der auch schon in der Mainmetropole erfolgreich gearbeitet hat.

Sein Team hat in den letzten Tagen verstärkt im Schnelligkeits-Ausdauerbereich ein paar Lücken ausgebessert. „Die Mannschaft zieht mit, ist auf einem guten Weg”, urteilt Funkel. Der nächste Feldversuch steht am Sonntag an. Die letzten beiden Auswärtspartien in Dresden und Bochum gelten durchaus als Mutmacher am Tivoli. „Wir haben jeweils nicht viel zugelassen und Aktionen nach vorne gesetzt.” Und so fordert Funkel eine Eigenschaft ein, deren Verlust sie vor Wochen schon beim Fundbüro gemeldet hatten: Selbstbewusstsein.
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