Nordtveit: „Der Druck ist vielleicht ganz gut für uns”

Von: fö
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Nordtveit
„Unter Druck haben wir immer unsere besten Leistungen gezeigt”, sagt Harvard Nordtveit. Foto: dpa.

Mönchengladbach. Jetzt wird wieder gerechnet: Sechs Spieltage vor dem Saisonende hat Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga immer noch satte zehn bzw. elf Punkte Vorsprung auf die Verfolger. So was nennt man eine komfortable Ausgangslage.

Aber auch eine durchaus gefährliche, denn Klubs wie Hannover 96, der VfL Wolfsburg und der VfB Stuttgart üben Druck aus, spielen in den letzten Wochen sehr erfolgreich. „Unter Druck haben wir immer unsere besten Leistungen gezeigt”, sagt Harvard Nordtveit, und deshalb ist dieser Druck „vielleicht ganz gut für uns.”

Sechs Spieltage noch, oder: Gewinnt die Borussia ihre drei Heimspiele gegen Hertha BSC, Köln und Augsburg, ist Platz vier gesichert, die Borussia hätte 60 Punkte. Hannover käme selbst bei sechs Siegen auf „nur” 59 Zähler. Kein Grund also zur Panik, zumal auch Rang drei noch greifbar ist. Dabei ist der Blick auf das Restprogramm der Borussia und von Schalke (drei Punkte besser) nur bedingt aussagekräftig - in einer Liga, in der fast jeder jeden schlagen kann.

Bei der 1:2-Niederlage am Sonntag in Hannover bemängelte Trainer Lucien Favre zu viele „technische Defizite” mit folgenden Ballverlusten, speziell in der ersten Halbzeit. Ungewöhnlich waren auch die Schwächen in der Abwehr. „Wir haben zweimal geschlafen”, befand Torwart Marc-André ter Stegen, der erst zum dritten Mal in dieser Saison zwei Gegentreffer kassierte - erstmals beide aus dem Spiel heraus. Eine Seltenheit für die Gladbacher, denn insgesamt nur sechs der 20 Gegentreffer bislang musste die Borussia nach Aktionen aus dem Spiel heraus schlucken. Besonders anfällig ist Borussias Defensive nach Standard-Situationen, neun Mal trafen die Gegner. Dreimal wurde der Ball unglücklich und unhaltbar abgefälscht, und die Gegentreffer durch Leverkusens Schürrle und Kaiserslauterns Jessen fielen zwar nicht nach Standards, darf man aber unter der Rubrik Sonntagsschüsse einordnen.

Für die Partie am Samstag (18.30) gegen Hertha BSC gelten Favres Worte: „Wir müssen ruhig bleiben und wieder zu unserem Spiel finden.”
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