Möhlmann verzichtet fortan auf Gueye

Von: pa
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Gueye/Alemannia
Der Stürmer aus dem Senegal, Babacar Gueye, blieb ein komplettes Kalenderjahr ohne Treffer. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Vielleicht hätten sich die Dinge am ersten Spieltag ändern können. 94. Minute, Spielstand 1:1, Elfmeter für den FSV Frankfurt gegen Union Berlin: Babacar Gueye rutscht aus, verschießt.

Der Auftakt für Alemannias Leihspieler beim neuen Verein missglückte, und besser wurde es danach auch nicht. Der Stürmer aus dem Senegal blieb ein komplettes Kalenderjahr ohne Treffer. Der neue Trainer Benno Möhlmann verzichtet fortan auf seine Dienste beim FSV. Entweder findet der 25-Jährige für ein halbes Jahr einen neuen Verein, oder er trainiert nur noch bei der zweiten Mannschaft.

Auch für Alemannia, die den Angreifer immer noch mitfinanziert, ist das eine schlechte Entwicklung. Zum Ligakonkurrenten war Gueye gewechselt, um mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. Der Plan ist gescheitert. Eine winterliche Rückkehr wird es nicht geben, sagt Aachens Manager Erik Meijer.

Erst im Sommer kehrt der Stürmer, den einst Sportdirektor Andreas Bornemann für viel Geld an den Tivoli lotste, zurück. „Wir werden die Personalie mit Trainer Friedhelm Funkel besprechen.” Eine Alternative wäre dann nur eine weitere Ausleihe oder eine Vertragsauflösung.

Absehbar ist bereits, dass sich die Personalie zu einer der größten Fehlinvestitionen der Vereinsgeschichte (Ablöse und Vierjahres-Vertrag) entwickelt.

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