Mit Podolski gegen „Wölfe”

Von: Günter Kirschbaum
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Der Hoffnungsträger: Lukas Podolski soll den FC nach vorne bringen. Foto: imago/GEPA pictures

Köln. Am Samstag geht die DVD „Poldi - der Film” in den Verkauf. Mit Szenen aus dem Innenleben des Fußballprofis Lukas Podolski. Von seinen ersten Spielen für den 1. FC Köln bis zur Rückkehr aus dem dreijährigen Münchener Exil.

Der Verkaufsstart fällt exakt auf den Tag, an dem der 63-malige Nationalspieler erstmals seit Mai 2006 wieder für den FC in der Bundesliga aufläuft. „Lukas Podolski wird gegen den VfL Wolfsburg spielen”, sagte Trainer Zvonimir Soldo den Satz, auf den die Kölner Fans seit Tagen gewartet hatten.

Fehlen wird in der Partie gegen den Deutschen Meister (18.30 Uhr) allerdings weiter Innenverteidiger Pedro Geromel. Milivoje Novakovic gehört zum Kader. „Wir hatten ein gutes Gespräch”, berichtete Soldo. „Er wird aber nicht beginnen.” Der Trainer und der Kapitän hatten sich nach Novakovics Rückkehr aus Maribor, wo er knapp 20 Minuten für Slowenien im WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino (5:0) spielte, zusammengesetzt und die Situation diskutiert.

Mit Podolskis Einsatz verbinden sich in Köln viele Hoffnungen. „Lukas ist enorm wichtig für uns”, formuliert es Trainer Soldo emotionslos. „Er kann den Ball halten, andere in Szene setzen und ist torgefährlich.” Das soll Poldi schon am Samstag zeigen. Und besser als bei der 0:1-Niederlage in Dortmund kann es ohnehin nur werden. „Wir werden aggressiver spielen”, verspricht der Trainer. „Und mit der Unterstützung unserer Fans werden wir etwas holen.”

Wahrscheinlich wird Soldo am Samstagabend wieder ein Fünfer-Mittelfeld aufbieten. Sebastian Freis und Fabrice Ehret sollen die Außenbahnen beackern. Maniche übernimmt vor der „Doppel-Sechs” Petit/Kevon Pezzoni den kreativen Part. Und vorne soll es Podolski richten.

Den Gegner lobt Soldo in höchsten Tönen. „Der VfL hat eine eingespielte Mannschaft”, weiß Soldo. „Wolfsburg hat letzte Saison 80 Tore geschossen. Die Offensive ist also sehr stark.” Das will er nicht nur auf das „magische” Dreieck Dzeko, Grafite und Misimovic beschränkt wissen. „Die haben so viele starke Leute, dass eine feste Zuordnung wenig Sinn macht. Wir werden versuchen, unser Spiel zu machen.”

Entwarnung gab es in Sachen Ümit Özat. Der Co-Trainer war Donnerstag beim Training zusammengebrochen. Untersuchungen haben ergeben, dass es eine Überbelastung die Ursache gewesen war. Am Freitag stand Özat wieder auf dem Trainingsplatz.

Voraussichtliche Aufstellung: Mondragón - Brecko, McKenna, Mohamad, Womé - Freis, Petit, Pezzoni, Ehret - Maniche - Podolski
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