Kompetenzspritze: Rainer Bonhof wird Vizepräsident bei Borussia

Von: bsc
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Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach ist auch noch in der Lage, positive Schlagzeilen zu produzieren: Rainer Bonhof wurde auf Vorschlag von Präsident Rolf Königs vom Aufsichtsrat ins Präsidium gewählt.

Damit ist der ehemalige Borussen-Profi und -Trainer neben Siegfried Söllner zweiter gewählter Vizepräsident. Hintergrund wird unter anderem auch sein, dass mit diesem Coup der Klub-Chef seinen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen will. Die hatten immer wieder angesichts des permanenten Personalwechsels bei Spieler, Trainern und Managern fehlende sportliche Kompetenz beklagt.

„Wir haben in den vergangenen Monaten Gespräche mit verschiedenen Personen geführt”, ließ Königs verlauten. „Rainer Bonhof hat uns sein Interesse an einer Mitarbeit bei Borussia signalisiert, nachdem er seine Tätigkeit beim FC Chelsea Ende letzten Jahres beendet hatte. Er ist Mönchengladbacher, kennt Borussia aus seiner Zeit als Spieler, Trainer und Aufsichtsratsmitglied und pass als Person zu uns.”

Abramowitsch machts möglich

Abramowitsch macht´s möglich: Chelseas Klubbesitzer hatte vor einiger Zeit einen Sparkurs eingeläutet. Eines der Opfer der Sparmaßnahmen war Bonhof, der als Scout für den Londoner Verein tätig war. Der Weltmeister von 1974 spielte nicht nur von 1970 bis 1978 für den VfL, der Mittelfeldspieler arbeitete vom 10. November 1998 bis 31. August 1999 als Cheftrainer (mit Jörg Schmadtke als Assistent). Unter anderem holte er den heutigen Sportdirektor Max Eberl zum damaligen Bökelberg.

Rainer Bonhof gilt als loyal und hat sich anders als viele andere ehemalige Borussen wie Lothar Matthäus, Horst Köppel oder Stefan Effenberg mit öffentlicher Kritik und Ratschlägen von außen zurückgehalten. „Borussia ist mein Verein. Ich habe die Entwicklung des Klubs immer aus der Nähe verfolgt und freue mich darauf, den Verein nun im Amt eines Vizepräsidenten unterstützen zu dürfen”, erklärte der 56-Jährige zu seinem Amtsantritt.
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