Köln hat Interesse an Wolfburgs Sascha Riether

Von: wp
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Köln. Die Suche nach „Sparringspartnern” für Testspiele verläuft beim 1. FC Köln erfolgreich. So wurde der Sommerfahrplan, der unter anderem den „Knaller” im RheinEnergieStadion gegen Arsenal London am 23. Juli bereithält, um zwei Termine erweitert.

Auf der Rückreise aus dem Trainingslager in Langeoog (26. Juni bis 1. Juli) spielt der FC beim Zweitligisten SC Paderborn (1. Juli, 19.00 Uhr). Zudem steht ein Test gegen die Nationalmannschaft von Luxemburg neu auf dem Plan (16. Juli, 19.00 Uhr, Aggerstadion in Troisdorf).

Wesentlich schwerer tut sich der klamme Klub, den geschätzte 25 Millionen Euro Schulden drücken, mit Neuverpflichtungen für die kommende Saison, so dass weder der neue Trainer Stale Solbakken noch Sportdirektor Volker Finke bislang Verstärkungen präsentieren können - mit Ausnahme des albanischen Talents Odise Roshi.

Nicht dementiert wird ein Interesse am Wolfsburger Sascha Riether, der beim VfL aber noch einen Vertrag bis Ende nächster Saison besitzt.

Da FC-Geschäftsführer Claus Horstmann die Konsolidierung des Klubs ganz oben auf der Prioritätenliste hat, ist ein Wechsel des zweimaligen Nationalspielers an den Rhein fraglich, es sei denn, eine finanziell machbare Lösung wird gefunden. Die könnte auch deswegen zustandekommen, weil Volker Finke den Rechtsfuß einst entdeckte und ihm zum Durchbruch verhalf. Eine Wolfsburger Tageszeitung berichtete, dass Gespräche aufgenommen worden sind.

Richtung Alemannia Aachen verlässt Mittelfeldspieler Reinhold Yabo Köln (siehe oben). Unklar ist dagegen nach wie vor, ob der vom AC Siena ausgeliehene Mato Jajalo ein „Geißbock” bleibt. Gespräche mit Siena laufen. Ebenso offen ist die Personalie Slawomir Peszko. Der 26-jährige Pole steht zwar bis 2014 beim 1. FC Köln unter Vertrag, besitzt aber eine Ausstiegsklausel.

Scheinbar gibt es über seine Zukunft eine Kontroverse zwischen Finke und Peszko-Berater Andreas Grajewski, der jüngst in einer Boulevardzeitung zitiert wurde: „Es ist unwahrscheinlich, dass Peszko in Köln bleibt.”
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