Mönchengladbach - Im direkten Vergleich: Das Vorspiel endet unentschieden

Im direkten Vergleich: Das Vorspiel endet unentschieden

Von: fö
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Mönchengladbach. Dass in einem Pokal-Halbfinale die Chancen fifty-fifty stehen und alles möglich scheint, ist eine Binsenweisheit. Und auch unser Vergleich der beiden Teams endet - natürlich - unentschieden . . .

Torhüter: Zwei der besten, wenn nicht die besten, Keeper des Landes treffen sich. Marc-André ter Stegen, 19, wird in Zukunft der Herausforderer für Manuel Neuer, 25, der nach seinen beiden Patzern bei Bayerns Niederlagen in der Liga gegen die Borussia besonders motiviert sein dürfte. 1:1

Defensive:
Vorteil Gladbach, der Verbund ist stärker. Bei der Borussia arbeitet die gesamte Mannschaft besser nach hinten als bei den Bayern. 2:1

Offensive: So gut, so unberechenbar, so attraktiv die Gladbacher zeitweise aufgetrumpft haben in dieser Saison, Reus, Hanke und Co. haben noch nicht die Klasse von Ribéry, Robben und Gomez. 2:2

Trainer:
Hier Lucien Favre, ein besessener, akribischer Arbeiter, der jeden Spieler schon besser gemacht, der in 13 Monaten Großes bei Borussia bewirkt hat. Dort Jupp Heynckes, der Routinier, den nichts mehr aus der Fassung bringt. Zwei Trainer, wie gemacht für ihre Klubs. 3:3

Spielort:
Das Spiel in Berlin, der 6:0-Spaziergang, ist kein Maßstab. Münchens Auftritte zuvor in der Fremde, nun ja, sie waren 2012 kein Quell der Freude: 1:3 in Gladbach, 1:1 in Hamburg, 0:0 in Freiburg, 0:2 in Leverkusen, dazu das 0:1 in der Champions League in Basel. Gladbach ist seit 18 Pflichtspielen zu Hause unbesiegt. 4:3

Aktuelle Form:
Auch wenn die Borussia in Leverkusen gewann und in der letzten Viertelstunde famos und mit großem Siegeswillen aufspielte, dieser Punkt geht an die Gäste. 20 Tore in drei Spielen müssen auch gegen Hoffenheim, Basel und Hertha BSC erst einmal geschossen werden. 4:4

Ersatzspieler:
Ein Punkt für die Gastgeber, denn Igor de Camargo, Alexander Ring und Patrick Herrmann könnten den entscheidenden Kick geben. Bei den Bayern saßen in Berlin Timoschtschuk, Rafinha, Pranjic, Contento, Usami und Petersen auf der Bank - alles gute Spieler, aber keiner, der das Besondere ausmacht. Das wäre ein Fall für Ivica Olic - wenn er denn zum Aufgebot gehört 5:4

Erfahrung:
Mit 15 Triumphen, der letzte gelang 2009/2010, sind die Bayern der Rekord-Pokalsieger. Borussias letzter Erfolg (von drei Pokalsiegen) durfte in der Saison 1994/95 gefeiert werden. 5:5
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