Hyballa: „Der Unterhaltungswert war Klasse”

Von: Roman Sobierajski
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Alemannia Aachen - Greuther Fürth
Aachens Tolgay Arslan (l) und Fürths Edgar Prib versuchen an den Ball zu kommen. Foto: dpa

Aachen. Die beiden Fußball-Fans Mike Büskens und Peter Hyballa waren sich in der Bewertung des 2:2 zwischen Alemannia Aachen und der Spielvereinigung Greuther Fürth einig. „Die 19.468 Zuschauer werden von diesem Zweitliga-Spiel begeistert gewesen sein”, mutmaßte der Gästetrainer.

„Der Unterhaltungswert war Klasse, taktisch offensiv war das toll, taktisch defensiv war das Schrott”, brachte es der Alemannia-Coach auf den Punkt.

Die berufliche Analyse fiel angesichts der Tabellensituation allerdings unterschiedlich aus. „Wir haben zweimal Matchball und eine dicke Torchance, um endgültig den Deckel draufzumachen”, haderte Büskens. „Wenn du oben mitspielen, vielleicht sogar den ganz großen Sprung machen willst, dann musst du diese Chancen nutzen.”

Zweimal waren die Gäste in Führung gegangen, zunächst durch Christopher Nöthe (7.) und dann - nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Benjamin Auer (19.) - fünf Minuten vor der Pause durch Stephan Fürstner.

„Ärgerlich, wenn man solche Chancen hat wie wir, und sich doch dort in der Tabelle wiederfindet”, ärgerte sich Hyballa über die Chancenauswertung seines Teams. Manuel Junglas hatte per Kopf die Alemannia zwar noch zum Ausgleich gebracht (51.), doch der Führungstreffer wollte partout nicht fallen: Marco Höger vergab freistehend gegen Alexander Walke (57.), eine Dreifach-Chance durch Zoltan Stieber, Benny Auer und Tolgay Arslan wurde dreimal geblockt (61.), Torjäger Auer brachte sich selbst über die Linie, aber nicht den Ball (81.).

Die größte Chance zum „lucky punch” in der Nachspielzeit vereitelte Gäste-Torwart Walke, der einen platzierten Kopfball von Arslan von der Linie kratzte (90.). „Ein Punkt ist einfach zu wenig. Wir hatten die Chance, in der Tabelle einen großen Schritt nach oben zu machen”, ärgerte sich Auer nach Schlusspfiff über die Punkteteilung.
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