Aachen - Heller an Wechsel nach Aachen interessiert

Heller an Wechsel nach Aachen interessiert

Von: pa
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Stürmt er bald wieder für Al
Stürmt er bald wieder für Alemannia? Marcel Heller. Foto: imago/Volkmann

Aachen. Die Spieler sind weg, Manager und Trainer im Urlaub, aber der Verein wird deswegen nicht dicht gemacht. Alemannia treibt die Planungen in der Minipause erst einmal am Handy voran.

Der Kader ist nicht komplett, zudem steht auch noch eine Reaktion des FC Schalke aus, ob der Pokalfinalist beim angestrebten Transfer von Marco Höger das Angebot erhöht.

In der letzten Woche haben sich Trainer Peter Hyballa und Manager Erik Meijer mit weiteren Kandidaten getroffen. Unter ihnen: Marcel Heller, der bis 2006 für Alemannia II unterwegs war. Der Spieler ließ die Eindrücke sacken, um nun mitzuteilen, dass er sich durchaus mit Alemannia anfreunden könne. „Es war ein sehr gutes Gespräch”, sagt sein Berater Gerd vom Bruch. Fortsetzung folgt, denn nun erfolgt zeitnah der Ausflug ins Reich der Zahlen.

In Gerd vom Bruch, selbst Trainer zu Regionalliga-Zeiten in Aachen (1994 - 1996), hat Alemannia einen eifrigen Fürsprecher. Der Ex-Coach kommt wieder gerne zum Tivoli. „Hier wird nicht mehr der graue, langweilige, nur erfolgsorientierte Fußball gespielt. Der Verein hat im letzten Jahr ein sehr positives Image gewonnen”, beobachtet der Handlungsreisende in Sachen Fußball. „Die Mannschaft hat wieder eine Idee.”

Vertrag ist ausgelaufen

Hellers Vertrag bei Absteiger Eintracht Frankfurt ist ausgelaufen. Der Klub sendet zarte Signale aus, dass er an einer Verlängerung interessiert ist. Doch vorerst werden am Main keine Weichen gestellt, gesucht wird zunächst ein neuer Sportdirektor. Deswegen haben auch erste Gerüchte, die Eintracht sei an Peter Hyballa als neuem Trainer interessiert, kein Gehalt. Vorerst. Die Personalie wird von jemandem entschieden, der noch gefunden werden muss.

Allerdings hat der Aufsichtsrat schon ein Profil vorgestellt, das Hyballa-mäßig klingt: jung, unverbraucht, offensiv, forsch. Marcel Heller wird den Neuaufbau aus Ruinen in Frankfurt nicht mehr vor Ort beobachten. Seinen Durchbruch hat der schnelle Bergheimer (vom Bruch: „Der ist mit Ball schneller als andere ohne Ball”) nicht geschafft. Sein Berater befürwortet einen „Tapetenwechsel”. „Er muss spielen, spielen, spielen.”
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