Aachen - Hallencup: Who is Who des Amateurfußballs

Hallencup: Who is Who des Amateurfußballs

Von: Helga Raue
Letzte Aktualisierung:
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Bewährte und charmante Glückfee: Heike Brech von der Sparkasse Aachen zog auch diesmal wieder in Answesenheit der Vereinsvertreter in die Namen der Klubs aus der Lostrommel. Alle Foto: Andreas Steindl

Aachen. Viel besser geht es nicht: Die Teilnehmerliste des 29. Hallencups, den unsere Zeitung präsentiert, liest sich wie das „Who is Who“ des Amateurfußballs in der Region. Mit Alemannia Aachen II, Hertha Walheim, Borussia Freialdenhoven, Viktoria Arnoldsweiler und dem FC Wegberg-Beeck sind alle fünf Mittelrheinligisten dabei – ein spannender Kampf um den Einzug in die Endrunde ist somit garantiert.

Denn auch die Landesligisten sind mit zwei Ausnahmen vertreten. Doch vielleicht siegt auch ein Außenseiter – beim Hallenfußball ist vieles möglich.

„Der Hallencup ist die Nummer 1 in der Region. Wer auch immer hier oben auf dem Treppchen steht, hat es auch verdient“, würdigt Andreas Kreitz, Gebietsdirektor der Sparkasse Aachen, der bzw. die den Hallencup nun seit vier Jahren begleitet. Wieder wird es vier Vorrunden geben: am 27. Dezember in Düren, am 28. Dezember in Heinsberg, weiter geht es 2013 am 2. und 3. Januar in Aachen, wo in der Halle Neuköllner Straße am Freitag, 4. Januar, auch die Endrunde stattfindet.

Und die wird in diesem Jahr garantiert noch attraktiver: Erstmals treffen nicht nur die vier Vorrundensieger dort aufeinander, diesmal kämpfen zwei Dreier-Gruppen um den Einzug ins Finale. Antreten wird der beste Zweitplatzierte aller Gruppenspiele gerechnet nach Punkten und Toren sowie ein Lucky Looser: Und das wird der Unterlegene aus einem Vorrundenfinale sein, der am höchsten in der Liga platziert ist. Somit ist garantiert, dass die Endrunde hochklassig und spannend ist. „Vielleicht reisen wir ja dann beide nach Aachen“, freut sich Achim Gehlen, Obmann von Borussia Freialdenhoven, mit einem Seitenblick auf Josef Möthrath von Viktoria Arnoldsweiler, denn in der Dürener Gruppe (27. Dezember) dürften die beiden Mittelrheinligisten favorisiert sein.

Auch in der Stadt-Aachen-Gruppe (3. Januar) stehen mit Alemannia Aachen II und Hertha Walheim zwei Mittelrheinligisten oben auf dem Tableau. Im vergangenen Jahr warf Walheim Aachens U23 im Vorrundenfinale aus dem Turnier, unterlag beim Endrundenturnier aber dem späteren Sieger TuS Rheinland Dremmen. Die Kreis-Aachen-Gruppe (2. Januar) sieht beinahe aus wie ein Landesliga-Spieltag, nur Bezirksliga-Aufsteiger Concordia Oidtweiler mit Trainer Stephan Straub hat sich „dazwischen gemogelt“.

Ob der Titelverteidiger Dremmen überhaupt erneut nach Aachen kommt, ist fraglich. Zuerst einmal müsste der Landesligist sich in einem vorweggenommenen Endspiel in seiner Gruppe gegen Liga-Kollege Germania Teveren durchsetzen. Und im Gruppenfinale dürfte wohl der FC Wegberg-Beeck warten. „Als Titelverteidiger wollen wir natürlich eine gute Rolle spielen. Die Qualifikation dafür ist immer am schwierigsten, und diesmal wird sie noch schwerer. Da hängt alles von der Tagesform ab“, weiß Dremmens Coach Claus Richter. „Für unsere Jungs ist Aachen immer ein besonderes Ereignis, und wir wollen auf jeden Fall wieder die Endrunde erreichen.“

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