Aachen - Hallencup: Wer ist für eine Überraschung gut?

Hallencup: Wer ist für eine Überraschung gut?

Von: rau/gk
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Beim Hallencup 2012 ausgezeichnet: Pascal Thora war der erfolgreichste Torschütze (links), Pascal Willems der beste Spieler. Foto: A. Steindl

Aachen. Er ist längst Treffpunkt für die Fußballer und die Fußball-Fans aus der Region: der Sparkassen-Hallencup unserer Zeitung, das bestbesetzte Hallenfußball-Turnier der Region, der diesmal vom 27. Dezember 2012 bis zum 4. Januar 2013 stattfindet.

In den vier Vorrunden in Düren, Heinsberg sowie zwei Mal in Aachen ( siehe auch „Vier Vorrunden...“) werden die besten sechs Teams für die Endrunde am Freitag, 4. Januar 2013, in Aachen ermittelt.

Die besten sechs Vorrundenteams, denn der Modus für den Endrundentag wurde geändert. Nicht nur die vier Vorrundensieger, sondern auch der beste Zweite aller Gruppenspiele sind qualifiziert. Hinzu kommt ein Lucky Looser, und zwar der Unterlegene aus einem Vorrundenfinale, der am höchsten in der Liga platziert ist. „Das ist eine gute Änderung, denn so ist garantiert, dass man zwei Mal am Endrunden-Tag spielen kann. Denn welche Mannschaft packt schon gerne nach einem Spiel wieder die Taschen“, freut sich Pascal Willems, der beim Hallencup 2012 zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde und auch beim Hallencup 2013 wieder mit Vorjahres-Finalist Alemannia Mariadorf am Start sein wird.

„Ich freue mich drauf, Fußball in der Halle macht in dieser Jahreszeit bedeutend mehr Spaß als draußen. Und der Hallencup ist das größte Turnier“, sagt Willems lachend. Erst im Finale war Landesligist Mariadorf im Januar 2012 Liga-Kollege TuS Rheinland Dremmen unterlegen. Und auch für 2013 sieht der Angreifer gute Chancen für sein Team und sich selbst. „Wir haben unsere Stärken überall und sind kaum schlagbar“, scherzt der „technisch versierte Spieler“ lachend.

In der Vorrundengruppe F wird Mariadorf zuerst auf Landesligist SV Rott und Bezirksligist Concordia Oidtweiler treffen. „Rott sehe ich gleich stark, aber Oidtweiler darf man nicht unterschätzen. Und in der anderen Gruppe steht Dürwiß mit einem ganz jungen Team, Breinig hat viele erfahrene Akteure und Vichttal eine Mischung. Es wird interessant zu sehen, wer sich da in der Halle durchsetzen kann.“ Klar ist aber das Ziel: Alemannia Mariadorf will erneut die Endrunde am 4. Januar in Aachen erreichen.

Dieses Ziel hat auch Vorjahressieger TuS Rheinland Dremmen, doch das Ticket für Aachen zu buchen, ist noch schwerer als im Vorjahr. Schon in der Vorrundengruppe trifft Dremmen neben dem SV Schwanenberg auf Germania Teveren – das ist quasi ein vorweggenommenes Endspiel. Und in der anderen Gruppe lauert Mittelrheinligist FC Wegberg-Beeck.

„Wegberg-Beeck ist immer Favorit“, sagt Pascal Thora. Der Offensive von Dremmen war beim letzten Hallencup der erfolgreichste Torschütze. „Wenn der mit einer gescheiten Mannschaft kommt und die Jungs Lust haben, sind sie nur schwer zu schlagen.“ Aber nicht unschlagbar, wie Thora einschiebt. Der TuS-Torjäger selbst wertet gleich das erste Dremmener Gruppenspiel gegen Teveren als Endspiel. „Wer das gewinnt, steht im Gruppenfinale“, glaubt er. Denn das einer der beiden Favoriten an Schwanenberg scheitern könnte, kann er sich nur schwer vorstellen.

Und dann kommt es mutmaßlich zum Heinsberger Endspiel gegen Wegberg-Beeck. „Es gibt für uns tatsächlich zwei Finals auf dem Weg nach Aachen. Da wollen wir hin, denn der Stellenwert des Hallencups ist sehr groß. Es ist eine Ehre, in Aachen dabei zu sein. Das ist wichtig für das Prestige.“

Thora selbst wird nicht auflaufen. Weder in Oberbruch noch in der Endrunde. Der technisch versierte und sehr schnelle Spieler ist beruflich zu stark eingebunden. Deshalb scheut er auch das Verletzungsrisiko. Obwohl „ich sehr gerne in der Halle spiele“.

In der Dürener Gruppe dürften mit Borussia Freialdenhoven und Viktoria Arnoldsweiler ebenso die beiden Mittelrheinligisten qualifiziert sein wie in der zweiten Aachener Gruppe Alemannia Aachen II und Hertha Walheim. Aber: „Die neue Auflage ist noch stärker besetzt als 2012. Aber auch damals hat man gesehen, dass nicht immer die höchstklassige Mannschaft gewinnt“, sagt Willems. „In der Halle sind viele Teams für eine Überraschung gut.“

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