Hängepartie um de Jong: David Hoilett schon im Anflug?

Von: Benjamin Jansen
Letzte Aktualisierung:
david hoilett
In der Saison 2008/2009 ging David Hoilett für den FC St. Pauli auf Torejagd, nun hatte Borussia Mönchengladbach seine Fühler nach dem 22-Jährigen ausgestreckt. Doch der Kanadier entschiedt sich für einen Wechsel zu den Queens Park Rangers. Foto: dpa

Mönchengladbach. Eine Entscheidung zeichnet sich ab. Während der Fall Luuk de Jong immer mehr zur Hängepartie wird, könnte Borussias Sportdirektor Max Eberl den schon beinahe geplatzten Wechsel von David Hoilett in den nächsten Stunden über die Bühne bringen.

Nach Informationen des englischen Senders „Sky Sports” hat sich der kanadische Angreifer, der bereits von 2007 bis 2009 in Deutschland spielte (SC Paderborn, FC St. Pauli), für die Fohlen entschieden.

Eine Entscheidung, die seinem bisherigen Arbeitgeber kaum gefallen dürfte: Bei einem Wechsel innerhalb der Premier League würden die Blackburn Rovers rund fünf Millionen Euro erhalten, die Borussia müsste aber lediglich eine Ausbildungsvergütung in Höhe von rund 800.000 Euro für den Angreifer mit dem Turboantritt bezahlen.

Für die englische Boulevardzeitung „The Sun” steht fest, dass sich Hoilett in den nächsten Tagen festlegen wird, für welchen Verein er in den kommenden Monaten stürmen wird. Neben der Borussia gilt Newcastle United als aussichtsreichster Verein. „Wir behalten ihn im Blick, weil er ein guter Spieler ist”, sendete Newcastles Manager Alan Pardew zuletzt positive Signale aus.

Für einen Wechsel nach Mönchengladbach spricht die Tatsache, dass David Hoiletts jüngerer Bruder Jaineil bereits in Deutschland spielt: für die zweite Mannschaft von Mainz 05. Zudem reizt den 22-Jährigen die Perspektive, mit der Borussia in der Champions League anzutreten.


Mit der Verpflichtung Hoiletts würde Eberl gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Borussias Manager könnte endlich die Lücke im Angriff schließen, die Marco Reus hinterlassen hat. Und da sich die Ablösesumme im moderaten Bereich bewegt, wäre immer noch genug Geld vorhanden, um in den Fall „Luuk de Jong” wieder etwas Bewegung zu bringen.


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