Maspalomas - Gladbach verliert gegen Donezk 0:3

Gladbach verliert gegen Donezk 0:3

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Tribünengäste beim Spiel gegen Donezk: Filip Daems (von links), Dante und Gohouri. Foto: Dieter Wiechmann

Maspalomas. Max Eberl ist ein Freund der klaren Worte. Auch nach dem Testspiel auf Gran Canaria gegen Schachtjor Donezk hat Borussias Sportdirektor nicht lange um den heißen Brei geredet.

„Das ist einfach Qualität, das ist halt der Unterschied zwischen der Bundesliga und der Champions League”, kommentierte Eberl die deutliche und verdiente 0:3 (0:2)-Pleite im Duell mit dem ukrainischen Meister und Pokalsieger.

Hatten die Borussen am Donnerstag beim 4:2-Erfolg gegen Grasshoppers Zürich noch überzeugen können, verwies das Star-Ensemble aus Donezk das Schlusslicht der Bundesliga klar in seine Grenzen.

„Wir haben bewusst diesen starken Gegner ausgewählt. Die haben einige Spieler in ihren Reihen, die 15, 16 Millionen Euro kosten. Dennoch hat die Mannschaft uns nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Ich habe einige gute Ansätze gesehen”, sagte Eberl.

Zu sehen waren aber auch einige Schwächen. So wirkte die Mannschaft nach dem knüppelharten Trainingsprogramm auf der Sonneninsel nicht nur müde, sondern leistete sich zu viele leichte Fehler.

Ob Stalteri, Levels oder Paauwe - immer wieder wurde der Ball dem Gegner in die Füße gespielt. Auch Torhüter Logan Bailly gönnte sich zwei Aktionen der Marke „Unkonzentriert”.

Völlig machtlos war der belgische Schlussmann allerdings bei den Gegentoren. Gladkij (18.) nutzte die Tiefschlafphase von Brouwers & Co. und schob den Ball völlig unbedrängt über die Linie. Gleiches Spiel kurz vor dem Pausenpfiff.

Erneut hatte Borussias Abwehr mitgeholfen und diesmal bedankte sich der Brasilianer Fernandinho mit einem 16-Meter-Schuss zum 0:2.

Im zweiten Durchgang agierte Borussia etwas aggressiver und erspielte sich durch Neuville (71./81.) sowie Colautti (88.) auch einige gute Torchancen. Allerdings hatte Donezk zuvor durch den Treffer von Seleznyov (64.) zum 3:0 bereits alles klar gemacht.

„Diese Niederlage hatten wir einkalkuliert. Wichtig ist jetzt das Testspiel am Dienstag gegen Dortmund”, so Eberl. Anpfiff gegen die westfälische Namenscousine ist am Montag um 19.30 Uhr im Borussia-Park.
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