Gladbach-Manager Eberl: „Platz vier ist nicht der Maßstab”

Von: dpa
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Eberl
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.

Mönchengladbach. Sportdirektor Max Eberl geht nicht davon aus, dass die Fußballprofis von Borussia Mönchengladbach auch in der neuen Bundesligasaison um die Champions-League-Plätze mitspielen. „Platz vier ist nicht der Maßstab”, sagte Eberl dem „Kicker” (Donnerstag).

„Platz elf müssen wir mit diesem Kader erreichen. Platz acht wäre ein sehr gutes Ergebnis. Und sollte es mehr sein, wäre es wieder eine Sensation”, führte Eberl weiter aus. Die kommende Spielzeit bedeute für „uns alle eine enorme Herausforderung”, sagte er weiter.

Wirtschaftlich werde der fünfmalige deutsche Meister „kein Risiko eingehen”. Alle Investitionen würden „rein aus der Kraft des Vereins” gestemmt. Eberl: „Nicht über einen Mäzen oder andere externe Geldquellen. Wir haben Spieler entwickelt und reinvestieren jetzt die Ablösesummen, die wir für sie erhalten. In voller Höhe.” Die Borussia profitiere nun davon, dass der Verein wirtschaftlich glänzend aufgestellt sei.

Nach dem Abgang beispielsweise von Marco Reus zu Meister und Pokalsieger Borussia Dortmund für 17,1 Millionen Euro gab der Champions-League-Starter allein für den Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka (8,5 Millionen Euro) und Alvaro Dominguez von Atletico Madrid (7 Millionen Euro) rund 15,5 Millionen Euro aus.

Die Vertragsverlängerung mit Trainer Lucien Favre bis 2015 bezeichnete Eberl als „super Zeichen für uns alle” und einen „ganz wichtigen Schritt auf unserem Weg”. Jetzt könne sich die Borussia gemeinsam auf die bevorstehenden Herausforderungen konzentrieren.

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