Gastspiel könnte zum Geduldsspiel werden

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
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Jonas Strifler.

Aachen. Schon beim Hinspiel mussten die Spieler der Alemannia ein dickes Brett bohren, um als Gewinner den Platz verlassen zu können. Auch beim Auftritt der Alemannia in Paderborn am Samstag könnte das Gastspiel zunächst einmal ein Geduldsspiel werden.

„Paderborn ist eine gute Ordnungsmannschaft”, weiß Aachens Trainer Peter Hyballa nicht erst, seitdem er den nächsten Gegner bei dessen Spielen gegen den Karlsruher SC und Rot-Weiß Oberhausen beobachtet hat. „André Schubert legt sehr viel Wert auf eine defensive Grundordnung, und ich habe immer Respekt vor Mannschaften, die einen Plan haben”, bescheinigt Hyballa dem kommenden Gegner.

Auch die Einschätzungen von Paderborns Trainer gehen eher in Richtung belagern statt stürmen: „Weil Aachen sehr hoch steht, können sich für uns bei Ballgewinn Freiräume ergeben, die wir nutzen können”, hofft Schubert, der mit Verletzungsproblemen im Sturm zu kämpfen hat: Stürmer Edmond Kapllani hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen, Sören Brandy fällt mit einem Muskelfaserriss aus.

Auf Aachener Seite hingegen, entspannen sich die monatelangen Platzprobleme im Lazarett: Seyi Olajengbesi ist für Hyballa nach seiner Einwechslung gegen den FSV Frankfurt sogar schon wieder eine Alternative für die Startformation. Für ihn würde dann Tobias Feisthammel auf die rechte Defensivseite rücken und Shervin Radjabali-Fardi auf seine angestammte Position im linken Mittelfeld zurückkehren.

„Unverkäuflich”

Thomas Stehle hat seinen Muskelfaserriss überwunden, wird aber noch nicht in den Mannschaftsbus Richtung Paderborn steigen. Auch Nico Herzig und Alper Uludag stoßen in den kommenden ein, zwei Wochen wieder zum Mannschaftstraining. Bereits in dieser Woche hatte Peter Hyballa 22 Spieler im Training und konnte neben kleinen Spielformen auch elf gegen elf spielen lassen.

Dass nach den vielen ahnsehnlichen Spielen nun die Högers und Stiebers dieser jungen Mannschaft schnell weggekauft werden könnten, ist kein Problem, das Hyballa schlaflose Nächte bereitet: „Es reicht bei einigen einfach noch nicht für die erste Elf in der Ersten Liga. Außerdem haben die Jungs einen Vertrag bei uns und sind unverkäuflich, es sei denn, es käme ein Schmerzensgeld-Angebot.”

Jonas Strifler kommt für die rechte Abwehrseite

Die Alemannia wird noch „jünger”: Nach Informationen unserer Zeitung hat der Verein den 21-jährigen Rechtsverteidiger Jonas Strifler von Dynamo Dresden für die kommende Saison verpflichtet. Der Vertrag über zwei Jahre Laufzeit soll bereits unterschrieben sein.

Aachen war bereits in der Winterpause an dem U20-Auswahlspieler interessiert, wollte aber nicht die Ablöseforderungen des Drittligisten eingehen.
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