Frontzeck: Spielverbot auch gegen die Eintracht!

Von: Bernd Schneiders
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Mönchengladbach. Für Mönchengladbachs Profis gilt weiter das Spielverbot. Schon gegen die letzten Gegner, HSV und VfB Stuttgart, hatte Trainer Michael Frontzeck seinen Jungs quasi untersagt, auf spielerischem Wege die Aufgabe anzugehen.

Am Freitag kommt der Tabellen-Achte - und der Borussen-Coach wiederholt sein Credo: „Wir müssen es über die Zweikämpfe und Laufbereitschaft versuchen.” Erstaunlich, wenn der Kontrahent diesmal Eintracht Frankfurt heißt - auf den ersten Blick. Doch Frontzeck haben Erfahrungen geprägt: In Dortmund hatte seine junge Mannschaft in einem Mix aus jugendlichem Leichtsinn und Selbstüberschätzung versucht, mit Hacke, Spitze, Multi-Kombinationen selbst auf engem Raum zu bestehen. Raus kam ein 0:3 - und die wohl schlechteste Saisonleistung.

Zudem haben Frontzeck die Hessen bei ihren jüngsten Erfolgen gegen Leverkusen, Bayern und in Bochum imponiert. Gerade auch, weil sie - anders als seine Mannschaft - schon so weit ist, Probleme spielerisch lösen zu können.

Nun stößt mit Raul Bobadilla ausgerechnet ein Spielertyp zurück in die Startelf, der besonders gefährdet ist für die Spielsucht. Der argentinische Bulle, der trotz aller körperlichen Stärke, oft auch seine südamerikanischen Gene auf dem Fußballplatz auslebt, ersetzt Rob Friend. Der kanadische Pechvogel (Muskelfaserriss), der gerade erst seinen Stammplatz in der Sturmmitte zurückerobert hatte, war durch technische Defizite und durch seine rustikale Spielweise weniger gefährdet als sein junger Nachfolger (22).

Dafür aber ist Bobadilla schneller und kann auch steil geschickt werden. Für die noch verordnete Kontertaktik ein Vorteil. Allerdings fehlt ihm bei Flanken die Kopfballstärke. Die soll bald der neue Stürmer mitbringen.

Voraussichtliche Aufstellung: Bailly - Levels, Brouwers, Dante, Daems - Marx, Bradley - Matmour, Arango - Reus - Bobadilla
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