FC rührt zum Derby wieder Beton an

Von: Günter Kirschbaum
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Hat er Pfosten und Gegenspieler morgen im Griff? Daniel Brosinski dürfte gegen Leverkusen in Kölns Startelf stehen. Foto: imago/Bopp

Köln. Derby-Zeit in Köln, doch das Stadion wird nicht ausverkauft sein, wenn der FC am Sonntag (17 Uhr) Bayer Leverkusen empfängt. 1000 Karten sind beim rechtsrheinischen Rivalen nicht verkauft worden.

„Darauf werden wir wohl sitzen bleiben”, meinte Kölns Manager Michael Meier achselzuckend. Doch das stört Christoph Daum wenig. Ihn interessiert nur das Sportliche.

Und da plagen den FC-Trainer Sorgen. Sorgen, die von Personalproblemen hervorgerufen werden. Am Donnerstagnachmittag zog sich Marvin Matip einen Riss im Außenmeniskus des rechten Knies zu. Am Freitag wurde der Defensivspieler bereits operiert und wird vier bis fünf Wochen ausfallen.

Das zwingt den Coach, die Formation umzustellen, die in Cottbus mit 2:0 gewonnen hatte. „Vielleicht entscheide ich erst am Spieltag aus einer Stimmung heraus, wie wir spielen werden”, meinte er am Freitag.

Doch die Beobachtungen im Training und den Tests bei Austria Wien (0:1) und in Bergisch Gladbach (3:1) vermittelten andere Eindrücke. Wahrscheinlich wird Daniel Brosinski in die Startelf rücken und rechts in der Viererkette spielen. Dann würde Miso Brecko für Matip auf seine eigentliche Stammposition nach links rücken. Was für diese Lösung spricht: Daum müsste wenig verändern. In jedem Fall wird die Kölner Ausrichtung eine sehr defensive sein.

Von der Papierform her wollen sich die Kölner gar nicht mit Leverkusen vergleichen. „Die haben doch ganz andere Möglichkeiten”, sagt der FC-Trainer. Um im nächsten Atemzug nachzuschieben: „Vielleicht profitieren wir ja davon, dass die Leverkusener uns aufgrund der personellen Situation unterschätzen.”

Wenn sich Daum in diesem Punkt mal nicht täuscht. Zum einen ist auch Bayer-Coach Bruno Labbadia nicht sorgenfrei. Zwar wird René Adler wohl das Tor hüten, aber ob Aturo Vidal, Manuel Friedrich und Pirmin Schwegler mitmachen können, soll auch erst kurzfristig entschieden werden.

Voraussichtliche Aufstellung: Mondragón - Brosinski, Geromel, Mohamad, Brecko - McKenna - Petit, Pezzoni - Radu, Ehret - Novakovic
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