Köln - FC-Kapitän beginnt gegen Mainz auf der Bank

FC-Kapitän beginnt gegen Mainz auf der Bank

Von: Günter Kirschbaum
Letzte Aktualisierung:
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Sollen es heute gegen Mainz richten: Lukas Podolski (lins) und Mannaseh Ishiaku.

Köln. Es soll die Trendwende werden, das Spiel, das am Anfang eines goldenen Kölner Herbstes steht. Der FC trifft am Samstag (15.30 Uhr) auf den FSV Mainz 05, und alles andere als der erste Heimsieg kommt nicht in Frage. „Wir wollen gewinnen und einen Schritt nach vorn machen”, formuliert Trainer Zvonimir Soldo seine Erwartungen.

Der oberste Kölner Übungsleiter hat seine Kicker auf dem Trainingsplatz und in Gesprächen auf diese Aufgabe vorbereitet. „Wir haben uns über unsere Situation unterhalten”, sagt Soldo, ohne die Lage zu skizzieren.

Das ist auch nicht nötig, ein Blick auf die Tabelle reicht, um zu erkennen, was der FC braucht. Nur drei Punkte helfen weiter. Samstag Mainz, nächste Woche Mönchengladbach, in 14 Tagen Hannover - „Gegner auf Augenhöhe, die wir schlagen müssen”, sagt Lukas Podolski.

Soweit blickt Soldo nicht in die Zukunft. Er ist ganz auf Mainz fokussiert. „Die kommen mit 14 Punkten und breiter Brust. Meine Mannschaft ist schon in einigen schweren Situationen ruhig geblieben. Genau das erwarte ich von ihr auch gegen Mainz.” Der Kroate verschwendet keinen Gedanken daran, dass seine Profis versagen könnten.

Maniche ist noch zwei Spiele gesperrt, Adil Chihi zwar wieder im Training, aber nicht im Kader. Wer auflaufen wird, will Soldo erst am Samstag bekannt geben. Wobei der Coach dazu tendiert, Pierre Womé als Linksverteidiger aufzubieten. Dann müsste Christopher Schorch auf der rechten Seite für Miso Brecko weichen.

Die heikelste Personalie: Kapitän Milivoje Novakovic wird den Anpfiff höchstwahrscheinlich auf der Bank erleben. Offenbar schätzt der Trainer die Fitness des Stürmers nicht so ein, dass er innerhalb einer Woche drei Spiele absolvieren könnte. „Ich werde mit ihm sprechen”, sagte Soldo. Auch wenn er glaubt, dass Novakovic die Einsätze in der WM-Qualifikation gegen Lettland und in San Marino gut getan haben. „Diese Spiele waren gut für sein Selbstbewusstsein.” Die angestrebte Trendwende soll „Nova” aber zunächst als Reservist miterleben.

Voraussichtliche Aufstellung: Mondragón - Brecko, Geromel, Mohamad, Womé - Petit, Pezzoni - Freis, Podolski, Ehret - Ishiaku
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