Köln - Falko Götz will nicht das Daum-Erbe antreten

Falko Götz will nicht das Daum-Erbe antreten

Von: zva
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Köln. Die Fahndung nach einem Daum-Nachfolger beim 1. FC Köln läuft auf Hochtouren. Falko Götz, von 1988 bis 1992 im FC-Trikot als Spieler aktiv und später Cheftrainer bei Hertha BSC Berlin und 1860 München, scheint ein Kandidat zu sein.

Er steht mit Holstein Kiel in der Regionalliga Nord unmittelbar vor dem Aufstieg in die Dritte Liga. Götz dementiert jedoch auf der Homepage seines Klubs wie branchenüblich jeglichen Kontakt nach Köln: „Selbst wenn Vereine an mich herantreten würden, werde ich mich an meinen Vertrag in Kiel halten.”

Meier Suche nach der Lösung des Problems hat in diesen Tagen einen Aspekt, der die Sache zusätzlich erschwert: Er ist nämlich nicht alleine auf Trainersuche und sagte in einem Interview: „Der Markt ist relativ klein. Vier bis fünf Vereine suchen Trainer, es kommen nicht so viele Kandidaten in Frage, das ist natürlich ein Rennen um die Positionen. Da wird man sich mit anderen Vereinen begegnen.”

Das sind zum Beispiel der Hamburger SV oder Eintracht Frankfurt. Michael Skibbe, auch ein Kandidat für Köln, soll bei den Hessen, bei denen Friedhelm Funkel bekanntlich gekündigt hatte, vor der Vertragsunterschrift stehen. Der Ex-Schalker Mirko Slomka ist ein weiterer Name, der rund ums Geißbockheim kursiert, genau wie der beim FC Basel entlassene Christian Gross.

Über Daum glaubt unterdessen eine türkische Sportzeitung („Fanatik”) zu wissen, warum er zu Fenerbahce Istanbul wechselt. Der Erfolg des Trainers beim 1. FC Köln habe die Klub-Verantwortlichen beeindruckt, schreibt das Blatt.

Und gleich in mehreren Medien der Türkei bestätigt der 55-Jährige, der ja laut der Pressemitteilung seiner Kölner Rechtsanwälte noch nicht über seinen künftigen Arbeitgeber spricht (wir berichteten), angeblich sein Engagement in Istanbul.

Jedenfalls ist Daum dort so zitiert: „Ich konnte das Angebot Fenerbahces nicht ablehnen.” Eine Bestätigung der Personalie Daum lehnte Fenerbahce dagegen auch am Donnerstag ab.

Und der nächste Klub wird wohl bald auf das Trainerkarussell aufspringen. Bei Bayer Leverkusen scheint die Trennung von Bruno Labbadia mehr oder weniger beschlossen zu sein.

Es soll nur noch um Details gehen, wie die Möglichkeit, eine Ablösesumme von Labbadias nächstem Klub (Hamburger SV?) zu bekommen, und natürlich um den Nachfolger. Auf dem Trainermarkt wird eben kräftig gefeilscht im Augenblick.
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