Erste Niederlage im fünften Testspiel: Noch Arbeit für Stanislawski

Von: rom
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Ex-Alemanne im Kölner Dress:
Ex-Alemanne im Kölner Dress: Matthias Lehmann (rechts) wird von Freddy Borg hart angegangen. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Da hatte Kölns Trainer Holger Stanislawski seine Startformation im Vergleich zum letzten Test bei der TuS Koblenz aber mächtig aufgemischt: Nur Rechtsverteidiger und Kapitän Miso Brecko sowie der Ex-Aachener Matthias Lehmann auf der Sechser-Position waren im Vergleich zum 3:1-Sieg übrig geblieben beim letzten Test gegen Alemannia Aachen vor der Abreise ins Trainingslager nach Österreich.

Haupt-Erkenntnis aus der ersten Niederlage im fünften Test: Die Schere zwischen der Bundesliga und der Zweiten Liga mag weit auseinanderklaffen. Die Dritte Liga verzeiht der Zweitliga-Konkurrenz dagegen keine Schwächen.

Das aufgemischte FC-Team hatte weder den schnellen Bällen des Gegners durch das zentrale Mittelfeld noch den Angriffen über die Abwehrseite von Brecko viel entgegen zu setzen. So war der 0:1-Rückstand zur Pause eher schmeichelhaft. Wäre Aachens Sascha Rösler weniger verschwenderisch mit seinen Chancen umgegangen, er hätte deutlicher ausfallen müssen.

Nur mit viel Wohlwollen bleibt eine Torchance des FC zu notieren, ein Weitschuss von Mato Jajalo. Im Sturm war Chong Tese bei den Aachener Innenverteidigern in guten Händen, die Kölner Angriffsversuche blieben gegen die gut organisiert stehenden Hausherren nur Stückwerk.

Nach gut einer halben Stunde hatte zumindest Stanislawski bereits genug gesehen von Kevin Pezzoni in der Innenverteidigung und Mato Jajalo im zentralen Mittelfeld und brachte Kevin Wimmer und Fabian Schnellhardt. Testspiel-Höchststrafe.

Nach dem Wechsel ließ der FC-Trainer dann nur noch Torwart Marcel Schuhen aus der Startelf auf dem Platz - und wechselte auf weiteren acht Positionen durch. Was aber auch nichts Zählbares einbrachte: Einen Abstoß von Schuhen in den gegnerischen Strafraum jagte Christian Clemens volley unters Tribünendach (56.). Mehr war nicht. Auf Stanislawski wartet noch viel Arbeit.
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