Die Fortunen enthronen Titelverteidiger Gladbach

Von: dpa/zva
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Obenauf nur bei diesem Kopfbal
Obenauf nur bei diesem Kopfball-Duell: Am Ende hatte Sascha Rösler mit seinen Fortunen die Nase vorn und machte Dante und die Mönchengladbacher zum finalen Verlierer. Foto: imago/Moritz Müller

Düsseldorf. Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf hat eine Woche vor dem Bundesliga-Rückrundenstart beim Wintercup die versammelte Erstliga-Konkurrenz hinter sich gelassen. Beim Blitzturnier im eigenen Stadion setzte sich die Mannschaft von Norbert Meier am Sonntag zunächst im Elfmeterschießen (4:2) gegen Meister Borussia Dortmund und im Finale dann mit 1:0 gegen Titelverteidiger Borussia Mönchengladbach durch.

Den Siegtreffer im Endspiel vor der Rekordkulisse von 37 522 Zuschauern zum zweiten Turniererfolg der Fortuna erzielte der Finne Timo Furuholm (28. Minute).

BVB-Edelreservist Mohamed Zidan sicherte dem BVB im Spiel um Platz drei den 1:0-Erfolg gegen Werder Bremen. Gespielt wurde jeweils 45 Minuten.

Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre verzichtete darauf, mit - wie eigentlich erwartet - einer A- und B-Formation anzutreten. Der Schweizer ließ zwei aus Stamm- und Ergänzungsspielern gemischte Mannschaften auflaufen. Lediglich Kapitän Filip Daems durfte mehr als ein Spiel über 45 Minuten bestreiten, da er den größten Teil des Trainingslagers wegen einer Grippe verpasst hatte.

Im Halbfinale hatte Düsseldorf den BVB nach Toren von Shinji Kagawa und Christian Weber im Elfmeterschießen bezwungen. Dortmunds Trainer Jürgen Klopp war mit der Vorstellung seiner Mannschaft einigermaßen zufrieden. „Das ist ja unser Dilemma, dass die Vorbereitung die Spieler müde macht. Heute haben wir zwei durchschnittliche Spiele gezeigt, aber das ist okay.”

Die Gladbacher waren im zweiten Halbfinale dank des 2:0 gegen Bremen durch einen Handelfmeter, verwandelt von Filip Daems, und ein schönen Außenrist-Schuss von Thorben Marx ins Endspiel eingezogen. Die Niederlage gegen Fortuna nahm Favre gelassen hin. „Ich nehme das nicht besonders ernst. Wichtig ist, dass alle gespielt haben, sich keiner verletzt hat und unsere Vorbereitung insgesamt sehr gut war”, sagte der 54-Jährige. „Spiele über 45 Minuten sind schwierig.”
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