Der „Supersamstag”, und die Borussia ist ein Teil davon

Von: fö
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Mönchengladbach. „Puuuuh.” Viel mehr fällt Lucien Favre nicht ein, als er auf sein Jubiläum angesprochen wird. Zum 100. Mal sitzt der Schweizer am Samstag als Trainer bei einem Spiel auf der Bank eines Fußball-Bundesligisten.

Aber mit dieser Art von Zahlenspielereien kann der Schweizer nichts anfangen. „Wir wollen punkten, wir wollen weitermachen”, sagt der Fußball-Lehrer von Borussia Mönchengladbach. Punkten, weitermachen, arbeiten, das sind die Begriffe, mit denen Favre viel mehr anfangen kann.

Am Samstag wartet eine echte Herausforderung auf das Team des 52-Jährigen, Werder Bremen schaut ab 15.30 Uhr im prächtig gefüllten Borussia-Park vorbei (es gibt nur noch ein paar Karten für Bremer Fans). „Schön, dass wir dabei sind”, sagt Sportdirektor Max Eberl zum „Supersamstag” mit den Duellen Erster gegen Zweiter und Vierter gegen Dritter.

Bevor in München das Top-Spiel des Tages angepfiffen wird, kommt es in Mönchengladbach zum „Vorspiel”. In das dürfte die Borussia mit der Besetzung gehen, die in Berlin 2:1 gewann. Juan Arango hat die Strapazen der beiden WM-Qualifikationsspiele in Südamerika mit Venezuelas Nationalelf gut überstanden, ist Donnerstagabend an den Niederrhein zurückgekehrt und war beim Abschlusstraining am Freitag am Ball.

Den hat bei den Bremern in den letzten Wochen besonders kunstvoll Torjäger Claudio Pizarro behandelt. Ihn soweit vom Tor wegzuhalten wie es die Bremer bei Marco Reus versuchen werden, ist einer von vielen spannenden Aspekten, die für eine prickelnde Atmosphäre sorgen werden. „Auf solche Spiele”, sagt Max Eberl, „auf solche Spiele musst du dich als Spieler einfach freuen.”

Voraussichtliche Aufstellung: Ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dante, Daems - Nordtveit, Neustädter - Hermann, Arango - Reus, Hanke

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