Beim 1. FC Köln kehrt die gute Laune zurück

Von: zva
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Trainer Stale Solbakken will die Fußballprofis des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln erst an diesem Dienstag über die von ihm geplanten Veränderungen informieren. Foto: dpa

Köln. Stale Solbakken strahlte und scherzte und wippte frohgemut auf seinen Fersen. In seinem nächsten Leben, meinte der Kölner Trainer in den Katakomben des Fritz-Walter-Stadions mit Blick auf den vorbeieilenden Volker Finke, „werde ich Sportdirektor”.

Nach dem wichtigen 1:0-Sieg des 1. FC Köln in Kaiserslautern konnten die Verantwortlichen beim rheinländischen Bundesligisten sogar über sich selbst lachen. Die dicke Luft nach dem Theater um Neuzugang Chong Tese ist zumindest für ein paar Stunden verflogen.

Denn nach dem ersten Sieg der Kölner gegen die „Roten Teufel” seit 1989 - damals noch unter Christoph Daum - und dem Sprung auf Platz neun hat der FC erst mal sechs Punkte zwischen sich und den Relegationsplatz gebracht. „Es war sehr wichtig, dass wir nicht ganz unten reinrutschen”, meinte Finke.

Es ging auch ohne den verletzten Nationalstürmer Lukas Podolski - und ohne Tese: Der Ex-Bochumer blieb auf der Bank. Vor 38 043 Zuschauern auf dem Betzenberg durfte sich der Albaner Odise Roshi als Matchwinner feiern lassen. „Nach dem Tor war er in einer anderen Welt und erst mal für fünf Minuten kaputt”, meinte Solbakken und lächelte. „Er musste wohl überlegen, wen er in Albanien anrufen muss.” Roshi freute sich am Montag noch darüber, „dass ich das entscheidende Tor geschossen habe und sich die ganze Mannschaft mit mir gefreut hat”.

Über den Fall Tese wollte keiner mehr groß debattieren. „Die Feststellung, dass der Trainer den Spieler nicht haben wollte, ist eine falsche Feststellung”, sagte Finke, räumte aber auch ein: „Zwischen Wunschspieler und nicht zustimmen ist viel dazwischen. Der Trainer hat zugestimmt, aber dass es nicht seine Wunschoption war, können wir so stehen lassen.”

Für den FC war es der vierte Sieg an einem Sonntag in Serie. Da muss es kein schlechtes Omen sein, dass die nächste Partie gegen den Hamburger SV für Sonntag (17.30 Uhr) vorgesehen ist.
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