Alemannia: René van Eck soll neuer Trainer werden

Von: Christoph Pauli
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rene van eck
Die Trainersuche ist beendet: Nach Informationen der Schweizer Tageszeitung „Blick” wird René van Eck Ralf Aussem als neuen Trainer bei der Alemannia beerben.

Aachen. Weißer Rauch ist über dem Tivoli noch nicht zu sehen, aber er ist vorbereitet, soll in den nächsten in die Luft steigen. Alemannia Aachen bekommt einen neuen Trainer. Der Niederländer René van Eck soll einen Zweijahresvertrag unterschreiben.

Seit zwei Jahren leitet der 46-Jährige erfolgreich die A-Jugend des 1. FC Nürnbergs an, hat dort sechs Bundesliga-Profis mit entwickelt. Mit dem Club ist der Vertrag noch nicht aufgelöst, auch weil Manager Martin Bader unterwegs ist. Erst dann kann Uwe Scherr Vollzug melden. Aber van Eck besitzt eine Ausstiegsklausel.

„Wir haben einen Trainer gesucht, der die 3. Liga kennt und in einem hochwertigen Nachwuchsleistungszentrum gearbeitet hat”, erläutert Scherr seine Vorgehensweise in den letzten Tagen.

Van Eck erfüllt diese Vorgaben. Der frühere Bundesliga-Innenverteidiger (ebenfalls beim Club) hat eine ziemlich erfolgreiche Trainer-Karriere schon hinter sich. Mit dem FC Luzern stieg er 2006 in die Schweizer Super League auf, verließ den Klub aber wegen Meinungsverschiedenheiten.

Dort hat er immer noch Kultstatus. Vergeblich versuchten die Schweizer ihn vor der letzten Saison zurückzuholen. Nürnberg wollte den A-Jugendtrainer nicht ziehen lassen.

Nach einem kurzen Intermezzo bei Inter Turku (2006) arbeitete er beim FC Thun, ehe er gleich zweimal von Carl Zeiss Jena verpflichtet wurde.

Ein gutes Zeugnis hat ihm vor allem auch Dieter Hecking in den letzten Tagen ausgestellt, der ebenfalls von Uwe Scherr kontaktiert wurde. „René van Eck lässt einen guten offensiven Fußball spielen, hat eine klare Vorstellung”, sagt der Cheftrainer des 1. FC Nürnberg. „Er besitzt eine gute Ansprache, hat eine hohe taktische Ausbildung durch die niederländischen Fußball-Schule erfahren.”

Auch van Eck hat sich beim ehemaligen Aachener Aufstiegstrainer nach seinem neuen Arbeitgeber erkundigt. Hecking unterrichtete ihn über die Eigenheiten eines „Traditionsklubs, der gerade eine schwierige Zeit durchmacht, aber Potenzial besitzt”.

Einen Assistenten für den Coach gibt es noch nicht. Anfang nächster Woche soll er dem Aufsichtsrat und dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Einen ersten Eindruck hat Scherr gewonnen. „Das ist ein Typ, der sehr gut nach Aachen passt.”
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