Aachen - Alemannia-Manager Erik Meijer bastelt an neuer Achse um Benny Auer

Alemannia-Manager Erik Meijer bastelt an neuer Achse um Benny Auer

Von: Klaus Schmidt
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Aachen. Diesmal war auch Erik Meijer ein zufriedener Geschäftsführer Sport. „Wir haben besser organisiert gespielt als in den letzten Wochen”, sagte der Manager von Alemannia Aachen nach dem befreienden 2:1 am Freitagabend gegen Arminia Bielefeld.

Die Auflistung der positiven Aspekte ging weiter: „Die Mannschaft hat sich an die Aufgabenverteilung gehalten, als Team eine insgesamt gute Leistung gezeigt.” Und vor allem: „Die Jungen wurden reibungslos integriert. Der alte Jepsen hat Alper Uludag geholfen, Fiel zusammen mit Olajengbesi und Herzig unseren Freund Marco Höger an die Hand genommen.” Der Auftritt gegen die Ostwestfalen - „ein Weltenunterschied zum Spiel in Cottbus”.

Gedränge im Mittelfeld

Mit den Namen Uludag und Höger hatte Meijer schon die Zukunft personalisiert. „Und wenn man bedenkt, dass Kevin Kratz und Manuel Junglas wegen Verletzungen gar nicht dabei waren - dann würde jetzt schon im Mittelfeld richtig gekämpft werden müssen.” Der Ein-Mann-Sturm Benny Auer bewies wieder einmal, „dass er weiß: Das Runde muss ins Eckige.”

Meijer: „Ich werde alles tun, was bei Alemannia möglich ist, um Benny zu halten. Er ist sicher nicht der Schnellste, aber er schaltet schnell, wenns drauf ankommt. Wir müssen dafür sorgen, dass er die entsprechenden Leute um sich herum hat, die ihn noch besser machen.”

Der Kapitän und Torjäger ist als Speerspitze der Achse für die kommende Saison vorgesehen. Erik Meijer sucht gezielt nach weiteren erfahrenen Spielern, die die Jungen an die Hand nehmen können: einen, der hinter dem Stürmer agiert, einen für die „Sechser”-Position.

Und der Manager wird sich erneut mit dem in der vergangenen Woche an den Mandeln operierten Kevin Hofland ins Benehmen setzen. „Wir werden das noch mal ganz klar besprechen. Ich werde Kevin die Perspektiven aufzeigen, die er bei Alemannia hätte. Oder er sagt mir: Ich verdiene in Rotterdam bei Feyenoord so viel...”

Das angebliche Interesse am kanadischen Rechtsverteidiger Paul Stalteri von Borussia Mönchengladbach dementiert Erik Meijer. „Auf der Position haben wir ja Mirko Casper und Aimen Demai. Aber das ist eine gute Idee, sich mal mit Stalteri zu beschäftigen. Vielleicht braucht er dann nicht umzuziehen...” In dieser Woche wird der Manager wieder „viel unterwegs sein” - Basteln am Kader für eine bessere Saison.
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