Alemannia: Absage an Schöneberg, jetzt soll Schwertfeger kommen

Von: Klaus Schmidt
Letzte Aktualisierung:
Kai Schwertfeger
Der nächste Neuzugang: Kai Schwertfeger (links) wechselt an den Tivoli. Foto: dpa

Aachen. Als noch kein Spieler einen Vertrag unterzeichnet hatte, gab es schon Klarheit in Sachen Cheftrainer. Jetzt weiß Ralf Aussem, dass auch sein Assistent und der Torwart-Coach an seiner Seite bleiben: Michael Burlet und Hans Spillmann werden ebenfalls mit Zweijahresverträgen ausgestattet.

Das Trio soll mit einem Kader Größe „20 plus drei Torhüter” den Neuaufbau in der Dritten Liga angehen, so schwebt es Manager Uwe Scherr vor. Als Keeper Nummer drei ist A-Junior Mark Flekken eingeplant. Zum Trainingsauftakt am 10. Juni wird auch Florian Müller erwartet, der nach seinem zweiten Kreuzbandriss „die Gelegenheit bekommt, wieder bei der Mannschaft einzusteigen”. Scherr will dem Pechvogel bei positiver Entwicklung „dann auch einen Vertrag geben”.

Der Freitag ging am Tivoli zwar ohne weitere Vollzugsmeldung einer Neuverpflichtung vorüber, doch Alemannias Manager befindet sich mit einigen Kandidaten auf der Zielgeraden. „Übers Wochenende” solle eine Entscheidung über den Transfer von Kristoffer Andersen (FC Ingolstadt) fallen. Die Suche nach einem Rechtsverteidiger hat auf eine neue Spur geführt: Kevin Schöneberg (Viktoria Köln) erhielt eine Absage, „ich habe einen Jüngeren”, sagt Scherr.

Der „Jüngere” heißt Kai Schwertfeger, ist 23 Jahre alt und noch bis 2013 bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag. Dort kam er aber nicht an Tobias Levels und Christian Weber vorbei, Schwertfeger (zuvor 28 Zweitliga-Einsätze) gehörte in der abgelaufenen Saison nur fünf Mal zum Profikader und spielte ansonsten in Fortunas Regionalliga-Mannschaft.

Die bislang mit Heimkehrer Sascha Rösler und dem „hochgezogenen” Denis Pozder überschaubar ausgestattete Abteilung Angriff könnte Verstärkung aus dem hohen Norden bekommen. Wie aus Rostock verlautet, steht Freddy Borg vom ebenfalls abgestiegenen FC Hansa ganz oben auf dem Wunschzettel von Uwe Scherr. Der 28-jährige Schwede, erst in der Winterpause von Östers Växjö ins Ostsee-Stadion gewechselt, erzielte in 14 Spielen fünf Tore für die Hansestädter. Der bullige Mittelstürmer ist ablösefrei zu haben, soll aber in Sachen Gehalt schwer zu finanzieren sein.

Eine Alternative wäre Lennart Thy, Nationalspieler in der U20. Der Nachwuchsmann von Werder Bremen erhält an der Weser keinen neuen Vertrag. In der Bundesliga kam Thy in den letzten zwei Jahren zu fünf Einsätzen. Der Schwerpunkt seiner Schaffenskraft lag in der „Zweiten”, die gerade aus der Dritten Liga abgestiegen ist.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert