Viele Fragezeichen bei Bayern - Was wird aus Heynckes?
München. Der Blick nach vorne fällt den Bayern wahnsinnig schwer. Auch eine halbe Woche nach dem Champions-League-Fiasko bestimmen große Wut und Enttäuschung über die unfassbare Finalpleite die Gefühlslage beim titellosen deutschen Fußball-Rekordmeister.
Platini: «Philipp Lahm hat von mir nichts zu fordern»
Nyon. Die anstehende Fußball-EM hat zuletzt für heftige Debatten über die politische Situation im Co-Gastgeberland Ukraine gesorgt. Vor allem der Umgang mit der inhaftierten früheren Regierungschefin Julia Timoschenko wurde teilweise heftig kritisiert.
Löw gibt Vollgas: Ausscheidungsrennen läuft
Tourrettes. Es war eine schöne Abwechslung, dass die Formel-1-Stars Schumacher und Rosberg mit Podolski und Co. über Südfrankreichs Straßen rasten. Bundestrainer Löw interessiert nur eins: Wie bringt er seine EM-Spieler weiter in Topform? Und welches Quartett streicht er?
Borussia verpflichtet Mlapa von 1899 Hoffenheim
Mönchengladbach. Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat den deutschen U 21-Nationalspieler Peniel Mlapa von 1899 Hoffenheim verpflichtet. Wie der Club mitteilte, erhält der 21 Jahre alte Stürmer einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016.
Borussia verpflichtet Peniel Mlapa von 1899 Hoffenheim
Mönchengladbach. Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat den deutschen U 21-Nationalspieler Peniel Mlapa von 1899 Hoffenheim verpflichtet.
Relegations-Hängepartie? - Hertha vor Zerreißprobe
Berlin. Das juristische Tauziehen um das Chaosspiel von Düsseldorf und den Verbleib in der Fußball-Bundesliga droht kein Ende zu nehmen.
Kapitaler Fehlstart des Projekts Solbakken
Von Günter Kirschbaum | 08.08.2011, 07:00
Ohne Tempo, Dynamik, Kreativität und Selbstvertrauen trabten die «Geißböcke» in ihr Desaster, was nicht alle Spieler so sahen. «Das ging heute ordentlich schief», räumte Torhüter Michael Rensing zwar ein, schob dann aber nach: «Das sollten wir aber nicht überbewerten. Generell sind wir auf einem guten Weg.»
Das System Solbakken mit seiner grundsätzlich optimistischen Ausrichtung hat sich zumindest in den Spielerköpfen festgesetzt, verstanden haben sie es offensichtlich nicht. Die Räume zwischen den Mannschaftsteilen waren viel zu groß, kaum ein FC-Profi kam rechtzeitig in die Zweikämpfe. «Wir wollen nicht verschieben, sondern die Räume zustellen», versuchte Solbakkens neuer Stratege Sascha Riether zu erklären, um dann abzubrechen: «Wie das gehen soll, da fragst du besser den Trainer.»
Angst und Fehlpässe
Angst und eine hohe Fehlpassquote wiesen den Wolfsburgern den Weg zur Punkteausbeute. In der 17. Minute leitete Kevin Pezzoni den Ball per Kopf nach hinten weiter, Patrick Helmes bedankte sich mit dem 1:0. Eine Ecke von Marcel Schäfer, die direkt im Kölner Kasten landete, bedeutete die Entscheidung (86.). Nach einem Fehler von Miso Brecko sorgte Helmes für den Endstand (90.+3).
Der FC war nur zwischen der 65. und 80. Minute mehr als ein Sparringspartner und hatte Chancen zum Ausgleich. Doch Adil Chihi drosch die Kugel aus fünf Metern über die Latte (69.), Slawomir Peszko traf nur den Pfosten (74.) und Milivoje Novakovic scheiterte freistehend an VfL-Keeper Benaglio (78.).
Zwei Minuten später verlor der Slowene auch noch die Nerven. Nach einem Körperkontakt mit Marco Russ ging «Nova» im Strafraum zu Boden, forderte Elfmeter und geriet mit dem Wolfsburger verbal aneinander. Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) schickte den Torjäger mit Gelb-Rot vom Platz. Er wird am Samstag im Spiel bei Schalke 04 fehlen. «Es war nicht unser Tag», befand Solbakken. «Jetzt müssen wir uns für Schalke etwas überlegen.»
Kölns neuer Kapitän Pedro Geromel wehrt sich dagegen, das Projekt Solbakken infrage zu stellen: «Wir haben Qualitäten in der Mannschaft, aber wir brauchen noch Zeit.» Ob der FC-Anhang diese Schonfrist dem Team allerdings noch einräumt, ist nicht sicher. Zu groß waren die Erwartungen, zu groß die Ernüchterung. Wer bis Samstag geglaubt hatte, dass Köln vor einer ruhigeren Saison steht, dem wurden sämtliche Illusionen geraubt. Die ersten Pfiffe ertönten bereits nach 20 Minuten. Der Trainer ignorierte sie. «Ich habe keine Pfiffe gehört», sagte Solbakken. «Ich habe mich nur auf das Spiel konzentriert.»
Dabei hat er wenig von Lukas Podolski gesehen. In Solbakkens 4-4-2 konnte sich der entmachtete Kapitän bisher nicht besonders produktiv einbringen. «Poldi» wirkte zunehmend lustlos. Und das ist in Köln kein gutes Zeichen.
![]() |
|
| HOME | EUREGIO | AACHEN | VIDEONEWS | RSS | NEWSLETTER | SPORT | ALEMANNIA | LOKALSPORT | ANZEIGENMARKT | PROBEABO | URLAUBSSERVICE | NEUES ABO | REDAKTION | KONTAKTADRESSEN | IMPRESSUM | VERANSTALTUNGSKALENDER | KINO | RATGEBER | FORUM | ONLINEARCHIV | | |||
|
DATENSCHUTZ: DISCLAIMER | DESIGN: EINWAAGE |
TECHNIK: NETZVERSTAND
PARTNERSITES: AN-ONLINE | 5ZWO | CENTER.TV |
|||










